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Erst kürzlich startete der neue Musikdienst Spotify, mit dem Nutzer jederzeit Musiktitel online hören können. Spotify stellt sich als riesige Musiksammlung vor, mit Millionen Musiktiteln, die ständig erweitert werden. Der Musikdienst wird für PC, Mac, Mobiltelefon und Home-Audiosysteme zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig können Facebook-Freunde sehen, was sich der Nutzer gerade anhört.
Um den neuen Musikdienst nutzen zu können, benötigten User einen Facebook-Account. Und genau das kritisieren die deutschen Datenschützer, da Internetanbieter wie Spotify nach dem Telemediengesetzt dazu verpflichtet sind, einen Dienst anzubieten, der eine anonyme Nutzung ermöglicht oder mit einem Pseudonym genutzt werden kann. Das ist im Zusammenhang eines Facebook-Accounts nicht gegeben.
Alexander Dix, Berliner Beauftragter für den Datenschutz, rät vom neuen Musikdienst ab, da Facebook sich nicht an das deutsche Datenschutzrecht hält und Spotify nur in Verbindung mit dem sozialen Netzwerk genutzt werden kann.
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Das soziale Netzwerk bietet Spotify die Möglichkeit schnell neue Nutzer zu gewinnen und bekannt zu werden. Facebook-Freunde können sehen, was sich der User anhört, zudem lassen sich über Facebook Links zu Musiktiteln oder Playlists versenden. Laut Spotify bietet der Dienst auch an, die Aktivitäten bei Spotify auf Facebook zu verbergen.
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Sören Siebert auf Google+