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Der IT-Gigant Microsoft warnt vor einer Lücke, die in vielen unterschiedlichen Anwendungen zum Tragen kommt. Sicherheitsexperten hatten die Schwachstelle bereits im April entdeckt. Nun bringt der Konzern den Nutzern eine Sicherheits-Anweisung, mit der die Probleme und Gefahren durch das Sicherheitsleck eingedämmt werden können.
Manipulierte DLL-Dateien
DLL-Dateien (DLL = Dynamic Link Library) sind für den reibungslosen Ablauf von Anwendungen notwendig. Jedoch können die recht simplen DLL-Dateien leicht von Schadsoftware befallen sein und somit das ganze Betriebssystem gefährden. Die Zahl der gefundenen Anwendungen, die diese Lücke vorweisen, liegt in Größenordnungen zwischen mindestens 40 (welt.de) und 100 (virenschutz.info) Programmen.
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Unter diesen verschiedenen Anwendungen befinden sich auch Standard-Programme, welche mehrmals täglich genutzt werden. So sind der VLC-Media-Player, die Webbrowser Firefox und Opera, sowie Powerpoint und Photoshop betroffen. Werden diese Programme ausgeführt, kann sich Schadsoftware im Hintergrund installieren und auswirken.
Da eine schnelle Behebung der Gefahr ausgeschlossen wird, weil die Hersteller jener einzelnen Programme mit eigenen Updates nachbessern müssen, wurde nun ein Vorgehen für Nutzer veröffentlicht, mit dem vorübergehend die Programmierfehler und Gefahr in den DLL-Dateien minimiert werden können.
Fazit:
Da enorm viele Programme, welche aus den Schmieden verschiedener Software-Hersteller stammen, befallen sind, wird Windows allem Anschein nach keinen Patch für dieses Problem erstellen können. Stattdessen müssen sich jene Herstellerfirmen bemühen, das Sicherheitsleck in ihren Anwendungen zu schließen. Nutzer dieser Programme sind zu Vorsicht aufgerufen und sollten sich die veröffentlichten Sicherheits-Anweisungen anschauen.
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Sören Siebert auf Google+