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Es ist seit Mitte dieser Woche bekannt, dass einige der WLAN-Router der Telekom eklatante Sicherheitsmängel aufweisen. Nun will das Unternehmen eine passende Lösung bereit stellen, die die Gefahrenquelle schließen soll.
Selbst Laien, die über keine sonderbaren technischen Hilfsmittel verfügen, ist es möglich, über drahtloses Netz in drei Modelle der Speedport-Router einzudringen. Meist sind die Router über WPS2 verschlüsselt, während WPS, das über ein Passwort zugänglich ist, in diesem Fall deaktiviert sein sollte. Statt dessen ist die einfache WPS-Verschlüsselung bei den Modellen W 504V, W 723V Typ B und Speedport W 921V weiterhin aktiv und bietet Angreifern so die Möglichkeit, an sensible Daten des Besitzers zu gelangen. Letzteres Modell verursacht derzeit die größten Probleme, da die WPS-Verschlüsselung hier generell nicht deaktivierbar ist.
Der Pin des WPS-Schlüssel würde zumindest für ein wenig Sicherheit sorgen, wenn der Code nicht bei jedem Gerät der gleiche wäre. Da die meisten Nutzer jedoch nur die WPS2-Verschlüsselung nutzen, wird der ursprüngliche PIN des vermeintlich deaktivierten Schlüssels nicht verändert. Deshalb ist es den Angreifern bei diesen Routern sehr schnell möglich, unbemerkt Zugang zu erhalten.
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Ein Software-Update der Telekom sorgt jetzt dafür, dass die WPS-Schlüssel der betroffenen Hardware tatsächlich deaktiviert werden. Bei dem Modell 921V empfiehlt die Telekom, das WLAN bis zum Einspielen des Software-Updates komplett abzuschalten und nur per Kabel eine Netzwerkverbindung herzustellen. Des Weiteren werden Nutzer der Router dazu aufgerufen, ein neues und sicheres Passwort zu vergeben. Modelle mit der "Easy-Support"-Funktion werden automatisch aktualisiert, sobald das Update vorliegt. Bei anderen Geräten sollten regelmäßig die Firmware-Downloadseiten der Telekom konsultiert werden.
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Sören Siebert auf Google+