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Die Deutsche Nationalmanschaft hat gestern gewonnen, die EM ist in vollem Gange. Auch im Internet wird viel über Ergebnisse, Spielverläufe, Schiedsrichter- und Spielerleistungen diskutiert. Nicht selten werden dabei auch Spieler direkt angegriffen und beleidigt. Zum neuesten Opfer einer Online-Hetze wurde Nationalspieler Mesut Özil, was Innenminister Friedrich zum Anlass nahm, für die Vorratsdatenspeicherung zu werben.
Während des letzten Gruppenspiels der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Dänemark äußerten sich Unbekannte unter dem Account-Pseudonym @PiratenOnline via Twitter rassistisch über Özil und versuchten, eine Hetzkampagne anzuzetteln. Die Piratenpartei distanzierte sich in Folge dessen deutlich von den Äußerungen. Der Bundesinnenminister zeigte sich diesbezüglich besorgt über den Zustand der Umgangsformen im Internet.
Dabei machte Friedrich darauf aufmerksam, dass eine bessere Verfolgung der unbekannten Täter, gegen welche laut Heise Online Anzeige erstattet wurde, möglich wäre. Zwar hätten die Täter Spuren hinterlassen, doch bestünden im Falle einer Vorratsdatenspeicherung bessere Chancen für eine erfolgreiche Fahndung. Der Fall Özil sei dabei nur die prominente Spitze des Eisberges solcher Hetz-Aufrufe und rechtsradikaler Äußerungen.
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Sören Siebert auf Google+