Apple-Chef Steve Jobs hat wie erwartet auf der Entwickler-Konferenz WWDC (Worldwide Developers Confernece) in San Franzisco das neue iPhone vorgestellt. Es soll billiger und besser werden als die erste Version des Smartphone.
In insgesamt fünf zentralen Bereichen soll das Gerät verbessert werden um neue Nutzerinnen und Nutzer anzusprechen. Es soll nun endlich über GPS und den UMTS-Standard für Datenübertragung verfügen. So soll iPhone 3G als Smartphone für Geschäftsleute interessanter werden und eine adäquate Alternative zu den beliebten Blackberry-Geräten darstellen. Zudem soll das iPhone billiger werden und in wesentlich mehr Ländern (statt bisher in sechs Ländern sollen es nun 70 sein) verkauft werden. Um die Attraktivität zu erhöhen sind also deutliche Preisnachlässe zu erwarten. In den USA wird es das Gerät ab 199 US-Dollar geben. In Deutschland bleibt die Telekom auch für das iPhone der zweiten Generation alleiniger Vertriebspartner. T-Mobile vertreibt das Gerät auch in den Niederlanden, Österreich, Kroatien, Tschechien, Ungarn, Polen und der Slowakei. Unter welchen Konditionen die Telekom das Smartphone von Apple anbieten wird, ist noch offen. Es ist aber davon auszugehen, dass Vertriebspartner T-Mobile ebenfalls die Preise senken wird.
Für das iPhone 3G wird es also erstmals die Möglichkeit geben, dass die nationalen Partner die Geräte subventioniert, also billiger, ihren Kunden anbieten können. Vom Erfolg des Gerätes ist Apple nach wie vor überzeugt. Apple-Chef Jobs: "Das ist das Telefon, das Telefone für immer verändert hat". Ab dem 11.07.08 soll das neue iPhone weltweit ausgeliefert werden.
Fazit:
Die neue Generation des iPhone 3G ist in Fachkreisen gut angekommen. So hat es nun auch Apple geschafft, inzwischen selbstverständliche Technologien wie GPS und UMTS, die bei der Konkurrenz schon lange Standard sind, in das Gerät zu integrieren. Ob das Gerät allerdings in Deutschland ein Erfolg wird, hängt in erster Linie von den Preisen und Tarifbedingungen des Vertriebspartners T-Mobile ab. In der Vergangenheit hat nicht nur der hohe Preis, sondern insbesondere auch die lange verpflichtende Vertragsdauer beim Kauf und der Nutzung des Smartphone für Kritik und Umsatzeinbußen gesorgt.
Autor: Philipp Otto
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