Zu Zeiten des Internet wird es immer wichtiger, feststellen zu können, wer das eigene geistige Eigentum im Internet verwendet, um so gegebenenfalls entsprechende rechtliche Schritte bei einer unautorisierten Verwendung einleiten zu können. Gerade bei Journalisten und Online-Magazinen ist dies dringend erforderlich – sie verdienen ihren Lebensunterhalt mit den Berichten, die häufig im Internet mit Copy & Paste auf fremde Seiten kopiert werden.
Dem möchte die Deutsche Presse-Agentur dpa zukünftig vorbeugen und arbeitet nunmehr mit dem amerikanischen Dienstleister Attributor zusammen, der eine weltweite Nachverfolgung der mit so genannten „Fingerprints“ versehenen digitalen Inhalte ermöglicht.
Neben der Möglichkeit, unautorisiert verwendete Inhalte aufzuspielen erhoffen sich die Verantwortlichen der dpa mit diesem Schritt nach eigenen Angaben auch detailliertere Informationen zur Frage, welche Inhalte dem Publikum am besten gefallen, um künftig eine Effizienzsteigerung bei der redaktionellen Arbeit zu erzielen.
Fazit:
Aus Sicht der deutschen Presseagentur ist diese Neuerung sicherlich sinnvoll, um gezielte unautorisiert verwendetes Material aufspüren und ahnden zu können. Betreibern von Webseiten kann nunmehr nur empfohlen werden, sich vor der Veröffentlichung von dpa-Artikeln auf der eigenen Webseite eine entsprechende Genehmigung zu besorgen.
Autor: Florian Skupin
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