Lange Zeit wurde über die Novelle des Urheberrechtsgesetztes diskutiert. Nun ist es Bundeskanzlerin Angela Merkel höchstpersönlich, die hierbei einen neuen Stein ins Rollen gebracht hat. Im Rahmen ihres Besuchs auf der Frankfurter Buchmesse versprach Merkel, sich zukünftig noch stärker für den Urheberrechtsschutz – insbesondere im Internet – einsetzen zu wollen.
An dieser Stelle lehnte die Bundeskanzlerin ausdrücklich die Geschäftspraxis von Google Books ab, bereits bestehende Bücher einfach einzuscannen. Merkel regte weiterhin eine internationale Diskussion darüber an, inwieweit Urheberrecht und die fortgeschrittenen technischen Möglichkeit sinnvoll miteinander in Zusammenklang gebracht werden können: "Wir müssen international darüber diskutieren, wie wir geistiges Eigentum schützen können und trotzdem die neuen technischen Möglichkeiten nutzen.", so die Bundeskanzlerin in Frankfurt.
Fazit:
Man darf gespannt sein, welche Aktionen diesen Aussagen folgen werden – der Ansatz der Bundeskanzlerin jedenfalls ist zu begrüßen.
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