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Zeitgleich fanden in Deutschland, Frankreich, Spanien und den Niederlanden 20 Razzien gegen die Betreiber von kino.to statt. Im Einsatz waren über 250 Polizisten. Diese wurden von Steuerfahndern und 17 Computerspezialisten unterstützt. Dabei kam es zu Verhaftungen von 13 Personen, denen die Bildung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen wird.
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Unter den Verhafteten war auch det mutmaßlichen Betreiber der Raubkopie-Seite kino.to. Nach einer Person wird derzeit noch gefahndet. Der internationale Einsatz wurde von der Integrierten Ermittlungseinheit Sachsen (Ines) geleitet. Kino.to hatte täglich bis zu einer Million Besucher. Die Betreiber erzielten mit der Webseite durch kostenpflichtige Zugänge und Werbebanner siebenstellige Gewinne. Dem Streaming –Portal waren weitere Angebote angeschlossen, so dass die Ermittler von einem arbeitsteiligen parasitären Geschäftsmodell ausgehen.
Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen, kurz GVU stellte im April 2011 Strafantrag gegen die Raubkopie-Streaming-Webseite kino.to. Laut GVU erfolgten vorab jahrelange Vorermittlungen gegen die mutmaßlichen Raubkopierer. Die Staatsanwaltschaft Dresden ermittelt nun wegen des Verdachtes der Bildung einer kriminellen Vereinigung zur gewerblichen Begehung von Urheberrechtsverletzungen. Die Ermittlungen umfassen mehr als eine Million Fälle.
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