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YouTube: Interessante Einigung mit US-Musikverlagen

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Eine außergerichtliche Einigung zwischen der Videoplattform YouTube und dem US-Verband der Musikverlage National Music Publishers? Association (NMPA) legt einen vier Jahre andauernden Rechtsstreit nieder. Die Art der Einigung erscheint ungewöhnlich und gut durchdacht zugleich.

Hintergrund der Einigung

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Im Jahr 2007 wurde eine Sammelklage gegen die Muttergesellschaft des Videoportals YouTube, Google, vom englischen Fußballverband angestrengt. Die NMPA schloss sich in Folge dessen mit weiteren Musikverlagen der Klage an, in der dem Internetdienst vorgeworfen wird, dass die Nutzer der Plattform zum Upload von urheberrechtlich geschütztem Material ermuntert werden und die Betreiber der Website auf Kosten der Rechteinhaber Gewinne einstreichen würde.

Diese Sammelklage wurde gleichzeitig mit der Milliardenklage des Medienkonzerns Viacom gegen Google verhandelt und in Folge der außergerichtlichen Einigung werden die Vorwürfe der Verlage fallen gelassen und aus der Milliardenklage entfernt. Alle Details des Vergleichs sind bislang nicht bekannt, sollen jedoch in der kommenden Zeit veröffentlich werden.

Lizensierung von Inhalten Hauptbestandteil der Einigung

Laut einem Bericht von heise Online fordert Youtube nun die von der Einigung betroffenen Künstler und Verlage auf, ihre Werke für die Nutzung auf der Plattform zu lizensieren. Dadurch werden die Rechteinhaber an den im Umfeld der Videos gemachten Werbeeinnahmen beteiligt. Interessant ist dabei, dass die Rechteinhaber auch Videos von Privatpersonen lizensieren können, sodass auch dort Anteile an den Werbeeinnahmen abfallen.

Mit dieser Einigung gelingt es YouTube, die Vorwürfe zu entmachten, während die Rechteinhaber zu ihrem gerechten Anteil an den Video-Veröffentlichungen kommen. Wie hoch die Beteiligung an den Werbeeinnahmen angelegt ist, ist derzeit unbekannt.

Fazit

Es bleibt abzuwarten, ob Auswirkungen der Einigung auch deutsche YouTube-Nutzer erreichen werden. Der Fall zeigt jedoch, dass es möglich ist, zwischen Urhebern und YouTube eine gerechte Lösung zu finden.

YouTube: Interessante Einigung mit US-Musikverlagen
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