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Mit weiteren Such-Algorithmen will Google künftig Webseiten mit illegalen Seiten ausfindig machen und bestrafen, indem sie schlechter gelistet werden. Das soll besonders Filesharing-Anbieter betreffen, jedoch nicht Twitter, Facebook oder YouTube.
In einem Blogbeitrag erklärte Google-Mitarbeiter Amit Singhal, dass Google weitere Algorithmen zum Indizieren von Webseiten entwickelt hat, um Webseiten, die gegen das Urheberrecht verstoßen, aufzuspüren. Über ein Meldesystem wird Google über Beschwerden wegen Urheberrechtverletzungen informiert und wird betreffendes Onlineangebot abstrafen, indem es im Suchindex weiter „hinten“ gelistet wird. Solche Seiten sollen aber nicht komplett aus dem Suchindex entfernt werden, sondern nur dann, wenn Google dazu per Gerichtsbeschluss dazu verpflichtet wird.
In einem sogenannten Transparent Report will Google Beschwerdemeldungen dokumentieren. Dazu wird verzeichnet, wer welches Angebot gemeldet hat. Die Onlineangebote filestube.com und torrenthound.com führen derzeit die Liste an.
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Im Transparent Report werden Meldungen über Urheberrechtsverletzungen auf YouTube nicht verzeichnet, sondern gesondert gelistet. Sobald YouTube der Meldung nachkommt, wird das betreffende Video entfernt, aber nicht die Seite auf der das Video veröffentlicht wurde. Da die Beschwerde nicht gegen YouTube selbst gerichtet ist, will Google YouTube auch nicht bestrafen, indem das Angebot schlechter gelistet wird. Das Gleiche gilt neben Googles eigenen Angeboten wie Youtube auch für weitere bekannte Angebote wie Twitter und Facebook.
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Sören Siebert auf Google+