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Das Urheberrecht kann mit dem technischen Fortschritt im Netz kaum Schritt halten. Texte, Musik, Bilder oder Software, alles lässt sich technisch beliebig kopieren.
Was dabei oft übersehen wird, nicht alles was technisch möglich ist, ist urheberrechtlich auch erlaubt.
08.12.05» Immer mehr berufliche Tätigkeiten werden von zu Hause aus verrichtet. Dies dient der Flexibilität und Zeitersparnis für Unternehmen und Arbeitnehmer. Die Frage, wer der Urheber einer zu Hause (“Home Office”) erstellten Software ist, hatte das OLG Köln (Urt. v. 25.02.2005 - Az.: 6 U 132/04) zu entscheiden. » weiterlesen ...
21.09.05» Erneut drohen im Streit um die Nutzung von Tauschbörsen im Internet über p2p(peer-to-peer)-Netzwerke unzählige Strafanzeigen und Abmahnungen. Da insbesondere das Anbieten urheberrechtlich geschützter Werke ohne Vereinbarung mit den Urhebern oder Rechteverwertern rechtswidrig ist, tobt auf diesem Felde seit Jahren eine verbitterte juristische Auseinandersetzung zwischen den Rechteverwertern (Musikindustrie, Spielehersteller oder Filmindustrie) und den Tauschbörsennutzern. » weiterlesen ...
15.08.05» Die Vorschriften des Urheberrechtes sind auch auf Werke und Inhalte im Internet anwendbar. Dies führt jedoch oftmals zu schwierigen Auseinandersetzungen über die Frage, inwieweit diese Darstellungen aufgrund ihres Quellcodes oder der zugrundeliegenden Programme durch das Wettbewerbsrecht oder die Vorschriften des Urheberrechtes geschützt sind. Wann dies der Fall ist hatte nun das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (Urteil vom 22.03.2005, Az.: 11 U 64/2004) zu entscheiden. » weiterlesen ...
13.04.05» Eine neue Abmahnwelle traf in den letzten Wochen eine Vielzahl von Betreibern, die auf Ihren Seiten Songtexte von Liedern veröffentlicht haben. Teilweise werden diese Seiten gewerblich betrieben, vielfach geschieht dies aber auch, ohne dass hiermit große Einnahmen für die Betreiber verbunden sind. Ein großer Teil der Seitenbetreiber betrachtet dies eher als Hobby. » weiterlesen ...
31.01.05» Die Betreiber der Seiten von heise online wurden in der vergangenen Woche im Auftrag der Musikindustrie abgemahnt. Eine Münchner Anwaltskanzlei hatte dem Heise Zeitschriften Verlag im Namen von Unternehmen wie EMI, BMG, Sony Music Universal Music und Warner Music Urheberrechtsverletzungen vorgeworfen. Hintergrund der Abmahnung ist ein Bericht von heise online über das Kopierprogramm „AnyDVD“. Heise online hatte berichtet, dass dieses Programm zahlreiche Kopierschutzmechanismen auf DVD aushebeln kann. » weiterlesen ...
26.01.05» Die Musikindustrie musste in zwei Verfahren um die Verfolgung von Raubkopierern juristische Rückschläge hinnehmen. » weiterlesen ...
17.01.05» Hersteller von Kopierern oder CD-Brennern müssen bereits seit einiger Zeit Abgaben an die Urheber zahlen, deren Werke mit entsprechenden Geräten vervielfältigt werden können. Nun hat das LG München I in einem kürzlich veröffentlichten Urteil die Höhe einer entsprechenden Abgabe auch für Computer festgelegt. » weiterlesen ...
20.09.04» Am 16.09.2004 fand unter der Leitung des Landeskriminalamtes Thüringen eine der größten Razzien gegen die professionelle Raubkopiererszene statt. Im Zuge dieser Razzia wurde auch eine bekannte Münchner Rechtsanwaltskanzlei durchsucht, die unter anderem wegen einer Vielzahl von Abmahnungen im Internet bekannt geworden ist. So machte die Kanzlei beispielsweise anderem Schlagzeilen wegen der zahlreichen so genannten Explorer-Abmahnungen sowie zuletzt wegen einer Abmahnung gegenüber den Seitenbetreibern von computerbetrug.de wegen Verstößen gegen das Rechtsberatungsgesetz. Zudem agierte der festgenommene Rechtsanwalt als administrativer Ansprechpartner einiger dubioser Webseiten von Dialerbetreibern, beispielsweise für die kostenpflichtigen Seiten von eselfilme und malvorlagen.de. Auf den letzteren Seiten werden beispielsweise kostenpflichtige Malvorlagen für Kinder angeboten, für die der Preis pro Einwahl 29,95 Euro beträgt. » weiterlesen ...
23.08.04» Erstmals hat ein Gericht in Deutschland für den Fall der ungenehmigten Übernahme von Inhalten im Internet (so genannter Content-Klau) zusätzlich zu einem Schadensersatzanspruch auch einen Anspruch auf Schmerzensgeld zuerkannt. » weiterlesen ...
26.07.04» Quelle: Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein » weiterlesen ...
05.04.04» Das Hanseatische OLG hat sich in einem Urteil mit dem urheberrechtlichem Schutz von Logos für Mobiltelefone auseinander gesetzt. Neben entsprechenden Klingeltönen entwickelt sich auch der Markt für Handy-Logos in Deutschland rasant und sorgt für hohe Umsatzraten bei den Anbietern. Vor allem Jugendliche geben für dieses Handy-Tuning viel Geld aus. Dementsprechend richtet sich die Werbung für solche Angebote meist direkt an junge Leute. Bereits in der Vergangenheit hatte sich deshalb einige Gerichte mit dem Thema der kostenpflichtigen Klingeltöne befasst. So urteilte das OLG Hamburg (Az.: 5 U 97/02), dass es wettbewerbwidrig ist, entsprechende Klingeltöne für mehr als 3 Euro pro Download in Jugendzeitschriften zu bewerben. » weiterlesen ...
31.03.04» Auch in Deutschland beginnt die Musikindustrie nun damit, Nutzer von Peer-to-Peer Tauschbörsen gerichtlich zu verfolgen. Dies kündigte die deutsche Landesgruppe der International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) in Berlin an. In den nächsten Tagen sollen 68 Nutzer von Tauschbörsen, die eine große Zahl vom Musikstücken online zum Download angeboten hatten, gerichtlich belangt werden. » weiterlesen ...
13.09.03» Am 13.September 2003 ist das neue Urheberrecht in Kraft getreten. Mit dem „Gesetz zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft“ soll der Schutz des geistigen Eigentums im digitalen Zeitalter gestärkt werden. Vor allem der Bereich der Privatkopie wurde durch die Novelle umfangreich neu geregelt. So ist es nun für die grundsätzlich weiterhin erlaubte Privatkopie untersagt, Kopierschutzmechanismen, die etwa auf CDs oder DVDs angebracht sind, zu umgehen. Zwar ist das Umgehen des Kopierschutzes bei Privatkopien strafrechtlich nicht relevant, es drohen jedoch in Zukunft Schadensersatzforderungen der betroffenen Rechteinhaber. » weiterlesen ...
08.09.03» Auf den Seiten von eBay.com hat ein US-Amerikaner versucht, ein zuvor legal über den Apple Musikdienst iTunes erworbenes Musikstück online zu verkaufen. Nachdem einige Medien darüber berichteten und die Gebote des bei Apple für 99 Cent erhältlichen Stückes auf mehrere tausend US-Dollar geklettert waren, wurde die Auktion von eBay gestoppt. » weiterlesen ...
16.06.03» Der Entwurf für eine Reform des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) liegt auf dem Vermittlungsausschuss zur Beratung vor. Besonders im Streit ist hierbei das Recht auf die digitale Privatkopie. Zwar soll es nach dem bisherigen Gesetzesentwurf auch weiterhin erlaubt sein, digitale Privatkopien anzufertigen. Wenn dabei jedoch ein auf den CDs angebrachter Kopierschutz umgangen wird, es das Erstellen einer Kopie nicht mehr vom Urheberrecht gedeckt. Im Moment hat es die Musikindustrie verstärkt mit dem Ärger der Nutzer über technisch unausgereifte Kopierschutzmechanismen zu tun. Diese verweigern nicht nur auf dem PC den Dienst, sondern können oftmals auch nicht im Autoradio oder in regulären Audioanlagen abgespielt werden. » weiterlesen ...
18.07.02» Der BGH hat in einer noch nicht veröffentlichten Entscheidung in der letzten Woche entschieden, dass auch sogenannte elektronische Pressespiegel zulässig sind. Für den „Offline-Bereich“ sind solche Pressespiegel in Papierform von § 49 UrhG erfasst (sogenanntes Pressespiegelprivileg) und galten schon seit längerer Zeit als rechtlich zulässig. » weiterlesen ...
05.07.02» Viele Verlage bieten im Internet sogenannte Newsticker an, auf denen in regelmäßigen Abständen aktuelle Meldungen über den Schirm laufen. Darf man diese Meldungen mit entsprechender Verlinkung ungestraft für die eigene Seite übernehmen, um seinen Nutzern diese aktuellen Inhalte präsentieren? Diese Frage hatte bereits vor einiger Zeit das Landgericht Berlin (Az: 16 O 792/00) zu entscheiden. In diesem Urteil wurde ein urheberrechtlicher Schutz solcher News-Ticker noch abgelehnt. » weiterlesen ...
07.02.02» Der BGH (AZ: I ZR 311/98) hat sich anlässlich einer Klage gegen das Magazin "Spiegel" mit den Rechten von Fotografen bei der Veröffentlichung Ihrer für Zeitschriften gemachten Aufnahmen auf CD-Rom befasst. Zu dem Rechtsstreit kam es durch eine Klage der Fotographenvereinigung „Free Lens“. Auf der CD-Rom Jahresausgabe des „Spiegel“ waren zahlreiche Bilder von Mitgliedern von „Free Lens“ enthalten. Der BGH gab den Klägern Recht und urteilte, dass die Verwendung der Bilder auf CD-Rom eine gegenüber der Nutzung in Zeitschriften selbständige Nutzungsart sei. Die Vereinbarung mit den Fotografen, die Bilder im Magazin zu veröffentlichen, enthält nicht automatisch auch die Einwilligung zur Veröffentlichung dieser Bilder auf CD-Rom. Wurde dies nicht ausdrücklich vereinbart, muss nachträglich eine Nutzungsentschädigung gezahlt werden. » weiterlesen ...
30.11.01» Das Kammergericht (Az: 5 U 9427/99) hat in einem Urteil eine Entscheidung zur Nutzung von für Printmedien erstellte Fotos im Internet getroffen. Der Kläger war freiberuflicher Pressefotograf und lieferte Fotos an eine Bildagentur. Die Bilder des Fotographen wurden auch auf einer Homepage dargestellt, für deren Inhalt auf eine durch die Agentur vertriebene Tageszeitung zurückgegriffen wurde. Der Fotograf wurde nicht in Kenntnis gesetzt oder gefragt. Das Gericht bejahte einen Unterlassungsanspruch des Fotografen, da die Nutzung der Fotos im Internet in die Verwertungsrechte des Urheberrechtes eingreifen. Die Verbreitung im Internet sein gegenüber der Verbreitung in Zeitungen eine eigene Nutzungsart, die Rechte dafür müssen gesondert eingeräumt werden » weiterlesen ...
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Sören Siebert auf Google+