Kaffeeautomaten liegt derzeit voll im Trend – dementsprechend werden sie derzeit intensiv in den Medien beworben. Für Aufsehen sorgte an dieser Stelle der Spot des Kaffeevollautomaten-Herstellers „Kaffee Partner“, in dem Mirja Boes als Sekretärin mit einer Kaffeemaschine kämpft und letztlich mit angewidertem Gesicht einen schmutzigen Kaffeefilter in die Mülltonne schmeißt.
Genau diese Szene ist es, die dazu führt, dass sich nunmehr die deutschen Gerichte mit Filtertüten & Co beschäftigen musste: Wie kürzlich bekannt wurde, verklagt der Kaffeefilter-Hersteller Melitta seinen Mitbewerber, weil nach Rechtsauffassung von Melitta "das Ansehen des Kaffeefilters" verunglimpft worden sei.
Neun von dem Unternehmen beauftragte Rechtsanwälte haben nunmehr mit der Erwirkung einer einstweiligen Verfügung dafür gesorgt, dass der TV-Spot vorerst nicht weiter ausgestrahlt werden darf. „Kaffee Partner“ hat gegen die einstweilige Verfügung Widerspruch eingelegt.
Fazit:
Es stellt sich die Frage, ob es Melitta durch den Erlass einer einstweiligen Verfügung wirklich schafft, die Verbreitung des Videos im Netz zu verhindern. Immerhin kursiert dieses mittlerweile auch auf den bekannten Videoplattformen. Wir bleiben weiter an der Angelegenheit für Sie dran!
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