AGB, und Widerrufsbelehrung bei Shopgate: Wie Sie als Händler Abmahnungen vermeiden

(1 Bewertung, 5.00 von 5)

Auf der Suche nach neuen Vertriebswegen steigt die Anzahl der Händler, die ihre Produkte über Shopgate durch dafür optimierte Webshops unmittelbar auf den mobilen Endgeräten der Kunden anbieten. Aber auch hier drohen einige juristische Fallbeile, denen Sie aus dem Weg gehen sollten. Worauf Sie speziell bei Ihren AGB, der Widerrufsbelehrung und dem Verkaufen bei Shopgate achten müssen, erfahren Sie hier.

Anzeige

So müssen Ihre AGB für Shopgate aussehen

Auch wenn Ihnen Shopgate Verkaufsplattformen für Ihre Angebote zur Verfügung stellt: Der Kaufvertrag kommt nur zwischen Ihnen als Händler und dem Kunden zustande. Ihre dafür geltenden AGB müssen daher Folgendes beinhalten, um möglichen Abmahnungen einen Riegel vorzuschieben:

  •     Rechtlich einwandfreie und der aktuellen Rechtslage entsprechende Klauseln
  •     Unterscheidung zwischen Verkäufe an Unternehmer (B2B) und Verbraucher (B2C)
  •     Berücksichtigung der Besonderheiten Ihrer angebotenen Produkte
  •     Berücksichtigung der Besonderheiten von Shopgate

Um all dies zu gewährleisten, sollten Sie für Erstellung Ihrer AGB rechtskundige Hilfe hinzuziehen und rechtliche Änderungen zeitnah einarbeiten lassen. Gewarnt werden muss davor, möglicherweise auch noch veraltete Klauseln aus anderen Verkaufskaufsbedingungen zu übernehmen und sich so die eigenen AGB „zusammen zu schustern“.

Das ändert sich bei Ihrer Widerrufsbelehrung für Shopgate

Ihre Angebote über die Plattform Shopgate müssen eine Widerrufsbelehrung enthalten, soweit Ihre Kunden Verbraucher sein können. Besonders wichtig hierbei ist, dass Sie pünktlich ab dem 13.06.2014 um 0 Uhr die dann per Gesetz in Kraft tretenden Änderungen in die Belehrung aufgenommen haben.

Kostenlose Checkliste für Onlineshop-Betreiber - Jetzt herunterladen!

Wie Sie in 5 einfachen Schritten Ihren Online-Shop abmahnsicher gestalten

  • Sie betreiben einen Online-Shop und sind das Abmahnrisiko leid?
  • Sie wollen sich auf den Verkauf konzentrieren?
  • Eine anwaltliche Prüfung ist Ihnen zu teuer?

Internetprofi & Rechtsanwalt Sören Siebert erklärt Ihnen in der Checkliste wie Sie Ihren Shop auch ohne Anwalt abmahnsicher machen und damit sogar Ihre Umsätze steigern.

Auch ein Impressum bei Shopgate ist nötig

Wie bei allen Internetshops gilt auch bei Shopgate die Pflicht, Ihr Impressum einzubinden. Das ist idealerweise so zu gestalten, dass es von jedem Ihrer eingestellten Angebote mittels eines eigenen Menüpunktes aufgerufen werden kann.

Daran führt kein Weg vorbei: Die Datenschutzerklärung bei Shopgate

An eigenen Datenschutzklausen auf der Plattform Shopgate kommen Sie als Händler nicht vorbei. Aufgrund Ihrer Verarbeitung von personenbezogenen Daten Ihrer Kunden ist dies gesetzlich vorgeschrieben.

Darauf kommt es beim Vertragschluss und Ihren Preisen bei Shopgate an

Auch wenn das bereits in Ihren AGB geregelt ist: Verbraucher müssen Sie nochmals gesondert über Vertragsschluss, Zahlungsarten und Lieferung unterrichten. Dagegen müssen Angebote gegenüber allen Kunden korrekt ausgezeichnet sein, also Brutto oder Netto-Preise und Höhe der Versandkosten. Klauseln, wonach für Verbraucher zusätzliche Kosten für einen versicherten Versand anfallen, sind unwirksam und daher abmahnfähig.

Für Sie als Händler eine echte Option: Die Erweiterung durch Shopgate

Die Erweiterung Ihres Online-Shops durch eine Anbindung an Shopgate kann für Sie als Händler eine echte Option sein: Statt herkömmliche Computer werden Smartphones und Tablets immer mehr genutzt. Dafür optimierte Webshops und Shopping-Apps können in der Tat für Sie zu einem vermehrten Umsatz führen.

Anzeige
Sagen Sie uns Ihre Meinung zum Thema.
Diese Beiträge könnten Sie ebenfalls interessieren:
Weiterlesen...
Verrücktes Urteil: Kunden von Dating-Plattformen müssen nicht mehr bezahlen  Viele Internetuser nutzen Dating-Seiten im Netz um den richtigen Partner zu finden. Das Amtsgericht Neumarkt hat jetzt in einem kuriosen Urteil entschie...
Weiterlesen...
Hotelbewertungen: Haftet „HolidayCheck“ für falsche Bewertungen der Nutzer? Im Internet lassen sich viele Bewertungsportale finden, die sich mit Urlaubsreisen befassen. Für den Nutzer nicht erkennbar ist jedoch, ob die Bewertungen imm...
Weiterlesen...
Werkvertragsrecht Das neue Werkvertragsrecht (Herstellen einer Sache, etwa individuelle Software auf Kundenwunsch) ist im wesentlichen an des Kaufrecht angelehnt. Deshalb werd...
Weiterlesen...
Die 10 häufigsten Fehler bei eBay-Verkäufen: Teil 7-unvollständige Preisangaben Abmahnungen sind für eBay-Verkäufer an der Tagesordnung. Vor allem gewerbliche Anbieter sind mit zahllosen rechtlichen Vorgaben konfrontiert, Verstöße hiergegen...
Weiterlesen...
Uber: Was Sie als Fahrer und Nutzer des Fahrdienstes wissen müssen Der Fahrdienst „Uber“ ist seit Wochen viel in den Medien besprochen worden. Nach einem Gerichtsurteil durfte der Fahrdienst seine Services eigentlich nicht mehr...
Anzeige Datenschutz-Kit
Anzeige
Anzeige

Der eRecht24 Newsletter

Immer bestens informiert

Bleiben Sie mit unseren kostenlosen Updates zum Internetrecht auf dem neuesten Stand. Infos, Urteile, Checklisten, Sonderangebote.

Prüfen Sie, ob Ihre Widerrufsbelehrung aktuell ist.

Geben Sie die URL Ihrer Widerrufsbelehrung ein.
Beispiel Shop: http://www.shopxyz.de/widerruf.html
Beispiel eBay: http://www.ebay.de/usr/EBAYUSER

loading...
Jetzt Premium-Mitglied werden

Ab Heute gestalten Sie Ihre Website ohne Angst vor Abmahnwellen und ohne teuren Anwalt abmahnsicher.

Alle Videos, Live-Webinare, E-Books, Tools und zahlreiche Rabatte.

Jetzt Mitglied werden

Mehr Informationen zu eRecht24 Premium

Impressum-Generator

Keine Chance für Abmahner

Erstellen Sie kostenlos ein rechtssicheres Impressum für Ihre Website.

Jetzt Kostenlos Impressum generieren

Rechtsberatung vom Anwalt

Haben Sie ein konkretes rechtliches Problem? Dann wenden Sie sich bitte einen Anwalt. Auf unseren Seiten finden Sie zahlreiche allgemeine Informationen zum Internetrecht. Fundierte Rechtsberatung im Einzelfall kann allerdings nur ein spezialisierter Rechtsanwalt leisten.

Inhalte kostenlos übernehmen

Der eRecht24 Newsticker

kostenfreie aktuelle Inhalte zum Internetrecht

Individuell für Ihre Website angepasst!

 

SSL-Zertifikate

Steigern Sie das Vertrauen Ihrer Kunden. Für Betreiber von Onlineshops und kommerziellen Webseiten unabdingbar:

SSL-Verschlüsselung, SSL-Zertifikate und Trust-Logos

Rechnungen online erstellen

Erstellen Sie Ihre Rechnungen gemäß den Anforderungen des Finanzamts doch einfach online!

Mit easybill bequem ordnungsgemäße Rechnungen schreiben inkl. digitaler Signatur und Datenexport zum Steuerberater. Anforderungen an korrekte Rechnungen mit Mustern und Beispielen.

IT-Recht endlich verständlich

Autor Sören SiebertSören Siebert ist Rechtsanwalt mit Kanzleien in Berlin und Potsdam.

Er berät Unternehmer, Shops und Seitenbetreiber in allen Fragen des Rechts der neuen Medien.
www.kanzlei-siebert.de

Als Betreiber von eRecht24 ist er seit mehr als 15 Jahren auch als Internet-Unternehmer tätig. Deshalb finden Sie auf eRecht24 Tipps und Tricks eines spezialisierten Rechtsanwalts, aber verständlich und praxisnah erklärt.        

eRecht24 - Unsere praktischen Tools und hilfreichen Tutorials

mitgliederbereich teaser

Exklusiv für unsere Mitglieder

Alles was Webseitenbetreiber, Agenturen und Selbständige wirklich brauchen: Videos und E-Books, Musterverträge und Erstberatung, Tools und Live-Webinare.

Mehr Informationen

dsgvo teaser

DSGVO Schnellstarter-Paket

Das Datenschutzrecht ändert sich ab Mai 2018 vollständig. Sind Sie bereit für die DSGVO? Mit unserem Schnellstarter-Paket sichern Sie Ihre Webseite ab.

Jetzt absichern

webinar teaser

Online Schulung mit Rechtsanwalt Siebert

Die 7 häufigsten Abmahnfallen auf Webseiten und wie Sie diese schnell, einfach und ohne teuren Anwalt vermeiden. So haben Abmahner bei Ihnen keine Chance!

Mehr Details