Fake News: So will YouTube gegensteuern

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YouTube steht in den USA aktuell in der Kritik. Denn: User finden auf der Plattform zahlreiche Videos zum Thema Impfen, die Falschinformationen verbreiten. YouTube hat daher jetzt reagiert. Das Unternehmen testet Maßnahmen, um es Fake News schwerer zu machen. Worauf können sich User einstellen?

Diese Maßnahmen sollen Fake News aufdecken

Suchen Nutzer bei YouTube nach Videos, zu denen es zahlreiche Fake News gibt, will die Plattform per Pop-up künftig Hinweise einblenden, die vor einer Falschmeldung warnen. Gleichzeitig will YouTube Fakten zu dem Thema einblenden und auf weitere Informationen verlinken. Davon zum Beispiel betroffen: Videos zum Boykott von Impfungen und zur Theorie, dass die Erde flach sei. Löschen will YouTube die Videos jedoch nicht.

Wer überprüft die Videos auf YouTube?

YouTube prüft die Videos nicht selbst und erstellt auch nicht die Warnungen und Fakten. Das Video-Portal hat dafür mehrere unabhängig arbeitende Organisationen beauftragt.

Wo startet YouTube seine Maßnahmen gegen Fake News?

YouTube testet das neue Feature derzeit in Indien. Später will das Unternehmen die Einblendungen auch in allen anderen Ländern nutzen. Ein möglicher Grund, warum YouTube in Indien startet: In Indien kam es in den letzten Jahren immer wieder zu gewalttätigen Ausschreitungen, die im Zusammenhang mit Fake News auf YouTube standen. Und: Das Unternehmen könnte besorgt sein, dass Falschmeldungen auf der Video-Plattform die aktuelle politische Krise zwischen Indien und Pakistan verschärfen könnte.

YouTube setzt Bekämpfung von Fake News fort

Die Maßnahmen sind nicht YouTubes erster Schritt in diese Richtung. Bereits im Januar hatte der Konzern angekündigt, Usern Videos mit Verschwörungstheorien und ähnlichen Inhalten nicht mehr auf den Übersichtsseiten anzuzeigen.

Fazit

YouTube ist nicht das einzige Unternehmen, das derzeit gegen Fake News vorgeht. Um die vielen Falschinformationen zum Thema Impfen zu bekämpfen, hat Amazon Anfang März alle Anti-Impf-Dokus aus seinem Programm genommen. Facebook will hier jetzt nachziehen. Der Zuckerberg-Konzern kündigte an, Inhalte in diese Richtung schwerer auffindbar zu machen.

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