Facebooks Libra: Im Fokus der EU-Kommission?

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Facebooks Libra sorgt weiter für Unruhe. Die digitale Währung hatte in den letzten Wochen viel Gegenwind von Politikern erhalten. Diese bezeichneten sie als Herausforderung für das zentrale Bankensystems. Der Finanzdienst Bloomberg berichtet jetzt, dass die EU-Kommission eine Untersuchung gegen Libra eingeleitet habe. Diese befinde sich zwar in einem frühen Stadium, soll aber klären, ob die Währung wettbewerbswidrig sein könnte. Wie will Facebook Libra einsetzen? Und was genau soll die EU-Kommission untersuchen?

So will Facebook Libra einsetzen

Zuckerberg gibt an, Libra sei vor allem für grenzüberschreitende Überweisungen von Vorteil. Dabei will Facebook die Währung auch in seinen Messenger WhatsApp einbinden. User sollen die Währung über US-Dollar oder Euro kaufen können.

Um starke Kursschwankungen wie bei Bitcoin zu vermeiden, soll Libra an verschiedene harte Währungen gekoppelt werden. Und: Die Währung soll durch Staatsanleihen abgesichert sein. Als Partner für das Projekt konnte Facebook bereits über zwei Dutzend private Unternehmen gewinnen. Dazu zählen unter anderem Visa, MasterCard, Uber und PayPal.

Das will die EU-Kommission prüfen

Die EU-Kommission befürchtet, Facebook und die in der Libra Association zusammengeschlossenen Partner könnten Wettbewerber ausschließen. Denn: Facebook habe eine Vormachtstellung inne, die das ermögliche. Die Kommission will daher vor allem prüfen, wie Facebook Libra in seine bestehenden Dienste integrieren will. Und: Sie will untersuchen, welche Pläne Facebook für die Userdaten hat.

Facebook und EU-Kommission ohne Kommentar

Bisher haben sich weder Facebook noch die EU-Kommission zu der angeblichen Untersuchung geäußert. Der Zuckerberg-Konzern will Libra im nächsten Jahr am Markt für Verbraucher verfügbar machen. Bis dahin will das Unternehmen jegliche Bedenken bezüglich einer Regulierung der Währung aus der Welt schaffen.

Fazit

Es wäre nicht das erste Mal, dass Facebook ins Visier der EU-Kommission rückt. Erst 2017 verurteilte die Behörde den Tech-Konzern zu einer Strafe von 110 Millionen Euro. Der Grund: Facebook hatte falsche Angaben zur Übernahme des Messengers WhatsApp gemacht.

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