Google Kalender: Spam-Termine fluten die Zeitplanung

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Zeit ist Geld – und zeitliche Ressourcen wollen sorgsam ge- und verplant werden. Wer dabei auf den Google Kalender setzt, hat in den letzten Tagen womöglich mit einer Flut an Spam-Terminen zu tun. Die gute Nachricht: Wer diese versäumt, muss keine negativen Konsequenzen fürchten.

Kalender von Google überträgt Termine automatisch

Der eigene Kalender von Google bringt einige angenehme Erleichterungen in der Terminplanung mit sich: So lassen sich beispielsweise Termine, die per Gmail mitgeteilt werden, automatisch in den Kalender übertragen. Der Nachteil: Die automatische Übertragung sorgt auch dafür, dass Spam in jeder Form Tor und Tür geöffnet wird. Besonders heikel: Obwohl das Mailsystem die betroffenen Mails als Spam erkennt, werden die Termine trotzdem in den Kalender übertragen. Für Hacker ist das die scheinbar perfekte Lösung, denn: Spammails sind in Zeiten vermehrter Aufmerksamkeit der User kaum noch geeignet, das gewünschte Ziel zu erreichen.

Funktion lässt sich deaktivieren

Um das Risiko komplett auszuschließen, wird den Benutzern des Google Kalenders geraten, die automatische Übertragung der Termine zu deaktivieren. Wer dann einen Termin aus Gmail in den Kalender eintragen möchte, muss dies manuell tun oder jene Termine auswählen, auf die man bereits über das E-Mail-System geantwortet hat.

Google Kalender als untypische Plattform für Hackerangriffe

Dass die Cyberangreifer gerade den Google Kalender nutzen, um Spam an den User zu bringen, erscheint auf den ersten Blick eher ungewöhnlich. Immerhin ist die Plattform nicht das typische Medium, das zum Verteilen von Spam einlädt – dennoch hat die Masche offenbar Erfolg, denn die Zahl der betroffenen Nutzer ist groß.

Fazit

Google Lösungen und die dazugehörigen Produkte sind bei Usern auch deshalb so beliebt, weil sie komfortabel sind – genau hier setzen die Hacker nun mit ihren Spam-Einladungen an. Die Bequemlichkeit der User, die Termine per Mail automatisch in den Kalender übertragen lassen, rächt sich durch den mittransportierten Spam. Nur der Verzicht auf den bisher üblichen Komfort kann aktuell verhindern, dass der eigene Terminplaner mit Fake-Meetings geflutet wird. Google wird in Zukunft sicher nicht umherkommen, auch für die eigenen Anwendungen wie den Kalender Spam-Filter einzuführen: Nur so lässt sich das Kapern der Produkte für Cyber-Kriminelle langfristig verhindern und effektiv unterbinden.

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