YouTube: Plattform löscht Rekordzahl an Videos

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YouTube steht immer wieder in der Kritik. Der Vorwurf: Die Plattform unternehme zu wenig gegen Videos mit Hassrede. Im Juni dieses Jahres führte sie daher schärfere Regeln ein. Ein aktueller Bericht zeigt: Die neuen Vorgaben scheinen zu wirken. YouTube löschte mehr Videos als je zuvor. Welche Inhalte nimmt die Plattform offline? Und wie findet sie rechtswidrige Videos?

YouTube verschärft Richtlinien

Am 5. Juni dieses Jahres erweiterte YouTube seine Richtlinien gegen Hassrede. So sind seitdem Videos verboten, die Gruppen nach Eigenschaften wie Alter, Rasse, Kaste, Religion, Geschlecht oder sexueller Orientierung ausgrenzen. Die Plattform nimmt daher beispielsweise Videos, die den Holocaust leugnen oder Homosexualität als Krankheit bezeichnen, offline.

Wie viele Videos löschte YouTube?

Allein im August löschte YouTube 30.000 Videos mit Hassrede. Im letzten Quartal nahm es insgesamt mehr als 100.000 Videos mit Hate Speech offline. Damit hat sich die Zahl dieser gelöschten Videos verfünffacht. Zusätzlich sperrte YouTube gut 17.000 YouTube-Kanäle wegen Hassinhalten und entfernte über 500 Millionen Kommentare unter Videos.

Neben Videos mit Hassrede entfernte YouTube auch Inhalte, die Spam und sexuelle Darstellungen verbreiten, sowie Content, der die Kindersicherheit gefährdet. Insgesamt löschte YouTube von April bis Juni so 9 Millionen Videos. Das sind 700.000 Videos mehr als im Quartal davor.

User sehen 80 Prozent weniger rechtswidrige Videos

YouTubes strengere Regeln scheinen zu wirken. So gibt die Plattform an, dass User in den letzten 18 Monaten rund 80 Prozent weniger Videos gesehen hätten, die später wegen einer Verletzung der Vorgaben gelöscht worden seien. Das heißt: YouTube erkennt eher Inhalte, die gegen die Richtlinien verstoßen.

Fazit

YouTube beschäftigt über 10.000 Mitarbeiter, um ungewollte Videos zu löschen. Dabei unterstützt die Mitarbeiter ein Algorithmus. Im letzten Quartal erkannte dieser 87 Prozent der 9 Millionen Videos, die YouTube später löschte. YouTube will weiterhin regelmäßig Statistiken vorlegen, die zeigen, dass die Plattform schnell genug gegen diskriminierende und extremistische Inhalte vorgeht.

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Autor Sören SiebertSören Siebert ist Rechtsanwalt mit Kanzleien in Berlin und Potsdam.

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