Twitter: Kurznachrichtendienst löscht zahlreiche Propaganda-Konten

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Twitter greift in seinem Netzwerk erneut durch. Der Kurznachrichtendienst schloss wieder zahlreiche Konten, die Falschinformationen und verzerrte Fakten verbreitet hatten. Diese sollten User politisch manipulieren. Welche Konten schloss Twitter? Und welchen Vorwurf macht das Unternehmen den gesperrten Konten?

Diese Konten löschte Twitter

Twitter löschte über 4.000 Konten aus China. Die Betreiber hätten versucht, die Hongkonger Protestbewegung zu schwächen, indem sie innerhalb der Gruppe Streit provozieren wollten. Daneben schloss der Kurznachrichtendienst gut 260 Konten aus Ägypten und Bahrain. Diese hätten Fake News bezüglich des Irans und dem Jemen gestreut. Die Accounts stehen vermutlich der saudischen Regierung nahe.

Darüber hinaus sperrte Twitter dauerhaft das Konto von Saud al-Qahtani. Al-Qahtani ist ein ehemaliger Berater von Kronprinz Mohammed bin Salman und wird verdächtigt, etwas mit der Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi zu tun zu haben. Sein Account soll gegen die Manipulationsrichtlinie von Twitter verstoßen haben. Daneben löschte Twitter 6 weitere Konten, die zu den saudischen Staatsmedien gehörten. Sie sollen sich jedoch als unabhängige Medien ausgegeben und Saudi-Arabien in einem positiven Licht dargestellt haben.

Weiterhin schloss das Unternehmen mehr als 4.000 Konten aus der Vereinigten Arabischen Emirate. Diese sollen teilweise unter falscher Identität Propaganda-Botschaften verbreitet haben. Die Tweets bezogen sich unter anderem auf die Huthi-Rebellen. Diese werden vom Iran unterstützt und kämpfen gegen eine Militärallianz von Saudi-Arabien.

Facebook löscht ebenfalls Konten

Facebook geht auf seiner Plattform ähnlich offensiv wie Twitter gegen politische Manipulation vor. So gab das Unternehmen bekannt, 65 Facebook-Accounts und 35 Instagram-Konten gelöscht zu haben. Diese seien mit der konservativ-christlichen Volkspartei Partido Popular in Spanien verbunden, legten das aber nicht offen.

Fazit

Soziale Netzwerke gerieten in den letzten Jahren verstärkt unter Druck, gegen Falschmeldungen, Propaganda und Verschwörungstheorien vorzugehen. Mittlerweile reagieren Plattformen wie Facebook, Instagram und Twitter empfindlich auf unseriöse Informationsquellen. Ende 2018 löschte Twitter beispielsweise 10.000 Fake-Accounts, die demokratische Wähler vom Wählen bei den US-Kongresswahlen abhalten sollten.

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