Corona-Folge: Twitter erlaubt Arbeit im Home-Office auf Dauer

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Endlich wieder zurück zum Büro-Alltag? Dieses Ziel mögen viele Arbeitgeber verfolgen. Der Mikroblogging-Dienst Twitter allerdings hat sich für einen anderen Weg entschieden. Wie das Unternehmen angekündigt hat, will man auch nach der Krise das Arbeiten von zu Hause aus ermöglichen. Auf Wunsch sogar für immer.

Im Büro oder am Küchentisch

Verglichen mit anderen Unternehmen fiel es bei Twitter relativ leicht, Social-Distancing-Maßnahmen durchsetzen. Das schreibt Personalchefin Jennifer Christie in einem Blogpost. Angestellte würden grundsätzlich so ausgestattet, dass sie von jedem Ort dieser Welt aus arbeiten können. Und das auch noch erfolgreich; das habe der Praxis-Test der vergangenen Monate gezeigt. Wer jetzt seine Arbeit aus dem Home-Office erledigen konnte, darf das deshalb auch weiterhin tun, und zwar ohne zeitliche Befristung. Ausnahmen sollen nur in wenigen Fällen gelten. Bestimmte Positionen in den Rechenzentren beispielsweise müssten besetzt sein.

Rückkehr nur schrittweise

Einen Zwang zum Home-Office soll es hingegen nicht geben. Wer zurück ins Büro wolle, sei herzlich willkommen, so Christie. Allerdings erst, wenn die Infektionsgefahr durch Corona zurückgegangen sei. Damit rechne man bei Twitter frühestens im September, vielleicht auch deutlich später. Und selbst dann müssten weiterhin strenge Maßnahmen zum Gesundheitsschutz eingehalten werden. Schon jetzt hat das Unternehmen sämtliche Offline-Firmenveranstaltungen für den Rest des Jahres abgesagt. Geschäftsreisen werden auf ein notwendiges Minimum reduziert. Und auch die Rückkehr von Mitarbeitern könne nur unter strengen Auflagen, schrittweise, „Büro für Büro“ erfolgen.

Fazit

Angesichts der offenbar erfolgreichen Umstellung auf das Home-Office hat Twitter keine Eile, zu alten Arbeitsstrukturen zurückzukehren. Sogar den dauerhaften Wechsel ins heimische Büro will das Unternehmen ermöglichen. Wie die knapp 5000 Mitarbeiter auf dieses Angebot reagieren, ist allerdings noch offen.

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