Datenklau: Firefox warnt User über neuen Service

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Datendiebstahl gehört mittlerweile zum Alltag im Web. Immer wieder werden User Opfer von Hacks. Damit Nutzer ab jetzt möglichst schnell Bescheid wissen, wenn ihre Daten entwendet wurden, hat Mozilla einen neuen Service gestartet. Firefox Monitor informiert User, sobald ihre Daten gestohlen wurden. Wie funktioniert der Service?

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So funktioniert Firefox Monitor für User

User können auf der Webseite von Firefox Monitor ihre E-Mail-Adresse eingeben und so überprüfen, ob ihre Daten bereits gehackt wurden. Damit sie auch in Zukunft schnell Bescheid wissen, können sie auf der Seite ihre E-Mail abspeichern und sich so informieren lassen, sobald ihre Daten irgendwo anders auftauchen.

So funktioniert Firefox Monitor technisch

Mozilla hat sich für den Firefox Monitor mit dem Sicherheitsforscher Troy Hunt zusammengetan, der für den Dienst „Have I been pwned“ (HIBP) verantwortlich ist. Da User für den Service ihre E-Mail-Adresse angeben müssen, müssen Firefox und HIBP dafür sorgen, dass diese nicht auch Ziel eines Datenklaus wird. Dafür schickt Firefox nicht die gesamte E-Mail der User, sondern nur die ersten 6 Zeichen eines daraus generierten Hashwerts an die API von HIBP. HIBP sendet dann alle Datensätze, die ebenfalls mit diesen Zeichen beginnen, an Firefox zurück. Firefox wiederum prüft, welcher Eintrag mit dem ganzen Hashwert übereinstimmt. Der Dienst kann Usern dann sagen, ob ihre E-Mail Opfer eines Angriffs wurde.

Das will Mozilla mit seinem Dienst erreichen

Mozilla will mit seinem Monitor mehr Nutzern den Dienst von HIBP bekannt und damit zugänglich machen. Auf diese Weise will das Unternehmen mehr User vor einem Missbrauch ihrer Daten schützen.

Fazit

Firefox ist nicht der erste Dienst, der Userdaten verstärkt schützen will. Google hat bei einem letzten Update seinen Browser Chrome mit einem integrierten Passwortgenerator versehen. Dieser soll Nutzer davor bewahren, zu einfache Passwörter zu verwenden. Firefox bietet das bei seinem Browser zwar auch, User müssen dafür jedoch erst ein entsprechendes Add-on wie LastPass installieren.

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