DSGVO: Google Ireland bald verantwortlich

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Bisher bietet Google seine Dienste über seinen Hauptsitz in den USA an. Das ändert sich jedoch ab dem 22. Januar 2019. Für alle europäischen Anliegen ist dann der Sitz in Irland verantwortlich. Warum geht Google diesen Schritt und welche Auswirkungen bringt dieser mit? Und was ändert sich für User?

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Das ändert Google konkret

Google verändert seine interne Struktur und schafft eine neue Anlaufstelle in Europa. Dann bietet Google Ireland alle Dienste des Konzerns in der Europäischen Union (EU) und der Schweiz an. Das heißt: Die Google-Zentrale in Irland ist dann für alle Services und den Datenschutz in Europa zuständig.

Dafür ist Google Ireland in der Praxis dann verantwortlich

Google Ireland verantwortet ab Ende Januar Dienste wie Search, Maps und Gmail in der EU. Darüber hinaus ist die Stelle dann auch für Anfragen zu Nutzerdaten aus Europa und die Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zuständig.

Darum ist jetzt Google Ireland verantwortlich

Google geht diesen Schritt, um die Anforderungen der DSGVO einfacher umsetzen zu können. Denn: Die europäischen Datenschutzregeln schreiben vor, dass es nur einen einzigen Ansprechpartner für User und Unternehmen geben darf. Das nennt sich One-Stop-Shop. Das heißt: Firmen, die grenzüberschreitend Daten erheben und verarbeiten, müssen eine zentrale Stelle in der EU haben, die mit der Verarbeitung der Daten beauftragt ist. Das ist bei Google bisher nicht so. Aktuell entscheidet noch die Zentrale von Google in den USA, um Dienste und Datenschutz zu regeln. Anfragen, die an Google Ireland gehen, werden derzeit noch vom Hauptsitz abgenickt. Damit ist ab dem 22. Januar Schluss. Google Ireland ist dann allein verantwortlich, alle Dienste anzubieten und den Datenschutz in der EU einzuhalten und zu verwalten.

Fazit

Die Änderung hat für User im Alltag keine Auswirkungen. Sie müssen die neuen Regelungen nicht bestätigen. Vielmehr gelten die Änderungen mit der weiteren Nutzung der Google-Dienste nach dem 22. Januar als akzeptiert.

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Kommentare  
Rob
+2 # Rob 02.01.2019, 14:09 Uhr
Das stimmt leider gar nicht, was hier zur Begründung angeführt wird. One Stop Shop hat mit der Zuständigkeit der Aufsichtsbehörden zu tun. Eine Regel ein EU-Sitz haben zu müssen gibt es nicht.
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Guest
+1 # Guest 21.01.2019, 16:13 Uhr
Muss das in der Datenschutzerklärung angepasst werden?
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Peter Corticelli
0 # Peter Corticelli 21.01.2019, 18:05 Uhr
Müsste nicht die Adresse von Google in den Datenschutzhinweisen zeitnah zum 22.1. angepasst werden?
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Ullrich
0 # Ullrich 22.01.2019, 11:47 Uhr
Ja andere Rechtsanwälte wie Rechtsanwalt Schwenke empfehlen das und haben das seit heute auf Ihrer Seite. Mir fehlt hier auch ein Hinweis von Herrn Siebert.
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igestalten
0 # igestalten 23.01.2019, 12:28 Uhr
Ich habe gerade vom e-recht24-Support erfahren, dass im Generator "Mountain View" als Firmensitz erhalten bleibt, weil Google selbst nicht ganz klare Angaben liefert. Mmmmmhhh...
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igestalten
0 # igestalten 06.02.2019, 11:37 Uhr
Jetzt ist es im Generator aktualisiert ( "... Dublin, Ireland..."). Aber kein Hinweis im Changelog!?
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Thomas Frank
0 # Thomas Frank 11.02.2019, 10:44 Uhr
Bei uns spuckt der Generator nichts mit Irland aus habe gerade eine Erklärung durchgecklickt, anbei das Ergebnis:

Diese Website nutzt Funktionen des Webanalysedienstes Google Analytics. Anbieter ist die Google Inc.,
1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA.
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TB
0 # TB 13.03.2019, 10:01 Uhr
Ist interessanter weise in der Datenschutzerklärung von eRecht24 auch noch nicht geändert. Muss man das dann doch nicht anpassen, oder wie jetzt ?
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