Windows 10: Microsoft führt passwortlosen Login ein

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Aktuell müssen Nutzer bei Windows 10 ein Passwort eingeben, um ihr Microsoft-Konto zu verknüpfen. Das will der Redmond-Konzern mit einem nächsten großen Update im nächsten Jahr ändern. Statt eines Passworts sollen User dann auf die hauseigene Authentifizierungssoftware Windows Hello setzen. Warum geht Microsoft diesen Schritt? Und wie sollen User ihren Account künftig schützen?

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Darum will Microsoft keine Passwörter mehr

Microsoft geht davon aus, dass Passwörter selten richtig sicher sind. Denn: User wählen oftmals einfache Passwörter wie den Namen eines Familienmitglieds. Daran ändert sich auch nichts, wenn sie das Passwort regelmäßig wechseln. Hacker erraten derartige Passwörter mit wenigen Versuchen und verschaffen sich so Zugang zu sensiblen Informationen im Windows-Account. Microsoft will daher Passwörter nicht mehr als Sicherheitsabfrage nutzen.

So sollen User das Passwort abstellen können

Das Update in 2020 soll es Usern ermöglichen, in den Einstellungen unter Anmeldeoptionen einen passwortlosen Betrieb („Make your device passwordless“) aktivieren zu können.

Wie sollen User ihr Windows künftig sichern?

Das hauseigene Authentifizierungssystem Windows Hello lässt User zwischen Gesichtserkennung, Fingerabdruck (mit entsprechender Hardware) und PIN wählen, um ihren Account zu schützen. Der PIN wird dabei nur auf dem Gerät selbst gespeichert – und nicht im Netz. Microsoft will es so Internetkriminellen schwerer machen, an die Zugangsdaten von Usern zu kommen.

User nicht bereit für Zwei-Faktor-Authentifizierung

Eigentlich könnte Microsoft auch auf eine Zwei-Faktor-Authentifizierung setzen. Diese gilt als besonders sicher und kommt vor allem im Finanzsektor zum Einsatz. Dabei müssen Nutzer neben einem Passwort eine zweite Sicherheitsabfrage, wie einen speziell generierten Code, der auf das Handy geschickt wird, beantworten. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung konnte sich bisher am breiten Markt jedoch nicht durchsetzen. User empfinden diese als schlichtweg zu aufwendig.

Fazit

Die neue Sicherung des Microsoft-Accounts betrifft nur Windows als Betriebssystem. Die Anmeldung an die Web-Services über den Browser ist davon nicht betroffen. Wann genau Microsoft das neue Update und damit die neue Sicherung veröffentlicht, ist noch nicht bekannt.

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Autor Sören SiebertSören Siebert ist Rechtsanwalt mit Kanzleien in Berlin und Potsdam.

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