Hackerangriffe auf US-Wahl: Informationen kamen von CIA-Spion

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Als herauskam, dass Russland die US-Wahl im Jahr 2016 durch Hackerangriffe beeinflusst hatte, war die Frage: Woher hatte die USA diese Informationen? Mittlerweile ist klar: Ein CIA-Spion hatte über Jahre in Russland agiert. Wie kam der Spion an so sensible Informationen? Und wo ist der Spion heute?

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CIA-Spion deckt Wahl-Hack der Russen auf

Hacker hatten 2016 vermutlich auf Anweisung von Putin die Demokratische Partei der USA attackiert. Putin hatte stets Donald Trump als Präsidenten bevorzugt. Diese Informationen erhielt die CIA zu entscheidenden Teilen von einem einzelnen Spion. Das berichtet die New York Times. Sie beruft sich dabei auf mehrere, ungenannte Beamte der amerikanischen Regierung. Die russische Zeitung Kommersant nennt ihn unter Berufung auf eine US-Regierungsquelle Oleg S.

Wie kam der Spion an die Informationen?

Die CIA hatte den Spion bereits vor Jahrzehnten angeworben. Über die Jahre erarbeitete er sich eine einflussreiche Position in der russischen Regierung. Dabei war er erst im Innen- und dann im Außenministerium von Moskau tätig. Er gehörte nicht zum inneren Kreis Putins, habe diesen aber mehrmals gesehen. CNN berichtet, dass der Spion sogar Fotos von Putins Schreibtisch vorlegen konnte.

Darum zog die CIA ihren Spion ab

CNN geht davon aus: Die CIA zog den Spion aus Russland ab, weil sie Angst hatte, dass seine Deckung auffliegen könnte. Denn: Donald Trump plaudert immer wieder leichtfertig hochsensible Geheimdienstinformationen aus. Die CIA habe daher befürchtet, dass er bei einem privaten Treffen mit Putin im selben Jahr Informationen zum Spion preisgeben könnte. CNN beruft sich dabei auf mehrere Regierungsmitarbeiter. Pressesprecher der US-Regierung und der CIA bezeichnen diese Angaben jedoch als falsch.

Die New York Times geht davon aus: US-Medien spekulierten nach der US-Wahl viel darüber, wie die Geheimdienste so viel über den russischen Hackerangriff wussten. Sie vermuteten daher einen Informanten im Kreml. Die CIA konnte daher die Sicherheit des Spions nicht mehr garantieren. Sie zog ihn daher aus Russland ab.

Fazit

Der Abzug des Spions hatte seinen Preis: Die USA sei in Russland nun blind, wenn der Kreml bei den US-Wahlen im Jahr 2020 wieder Einfluss nehmen wolle, so die New York Times.

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