Google Assistant: Abhören nur noch mit Einwilligung

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Im Juli dieses Jahres kam heraus: Google-Mitarbeiter haben Mitschnitte des Google Assistant angehört und ausgewertet – ohne User vorher zu fragen. Daraufhin stoppte das Unternehmen die Auswertung von Sprachmitschnitten weltweit. Es will seine Systeme und Kontrollmechanismen ausführlich prüfen. Jetzt zieht Google weitere Konsequenzen. Die Suchmaschine ändert die Richtlinien für seinen Assistant. Können sich User weniger Sorgen um ihre Privatsphäre machen?

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Das verspricht Google für seinen Assistant

Google erklärte in einem Blogbeitrag, Mitschnitte künftig nur noch auszuwerten, wenn User dem vorher ausdrücklich zustimmen. Kommen dem Nutzer nach, wertet Google die Befehle unter strengeren Datenschutzregeln aus. Das soll die Privatsphäre besser schützen. Und: Google wertet nur rund 0,2 Prozent aller vom User durchgeführten Audioaufnahmen aus.

Davon sollen auch die Nutzer profitieren. So soll der Assistant Befehle nach und nach besser erkennen können. Das soll auch funktionieren, wenn User mit einem Dialekt oder Akzent sprechen. Bis wann Google die neuen Regeln umsetzen will, ist unklar.

Google führt automatische Löschung ein

Bis Ende des Jahres will Google zudem eine neue Funktion einführen. Diese soll einen Großteil der aufgenommenen Mitschnitte, die einige Monate alt sind, automatisch löschen lassen. Google erklärte dabei nicht, warum nicht alle Mitschnitte darin inbegriffen sind.

Google Assistant wird sensibler

Zudem will Google ein weiteres Problem seines Assistant in den Griff bekommen. Bisher können Nutzer den Sprachassistenten mit mehreren Signalwörtern aufwecken. Dazu gehören unter anderem „Hey Google“, „Okay Google“ und „Hey Bubu“. Das führt dazu, dass das Gerät immer mal wieder aktiv wird, obwohl User das nicht beabsichtigt haben. Nutzer sollen daher bald selbst auswählen können, wie sensibel der Assistent auf ihre Befehle reagiert. Auf diese Weise will Google versehentliche Aufzeichnungen minimieren.

Fazit

Nicht nur Google hat Ärger mit seinem Sprachassistenten. Im Sommer kam heraus, dass auch Amazons Alexa und Apples Siri Gespräche von Nutzern mitschneiden und von menschlichen Mitarbeitern auswerten lassen.

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