Sicherheitslücke gefährdet Android-Smartphones

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Smartphones bekannter Marken wie LG, Google und auch Samsung weisen eine Sicherheitslücke auf, die von Hackern ausgenutzt werden kann. Experten warnen davor, dass dadurch auch aus der Ferne ein Zugriff auf das Smartphone möglich wird und Angreifer im schlechtesten Fall die vollständige Kontrolle über das Gerät erlangen können.

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Gleich mehrere Geräte sind von der Schwachstelle betroffen

Grund für die Sicherheitslücke ist ein Code im Android-Betriebssystem. Dieses ermöglicht es einem lokalen Angreifer, eigene Rechte zu erweitern und so letztendlich die Kontrolle über das Smartphone zu übernehmen. Voraussetzung ist die Installation einer entsprechenden Anwendung auf dem Gerät. Unter Umständen ist durch die Kombination mit einer weiteren Anwendung auch der Zugriff aus der Ferne vorstellbar. Betroffen sind von der Schwachstelle Modelle der Hersteller:

• Google
• Huawei
• Motorola
• LG
• Samsung
• Oppo und
• Xiaomi.

Unklar bleibt allerdings, ob es darüber hinaus nicht noch weitere Modelle gibt, die von der Lücke betroffen sind.

Hinweise auf Missbrauch

Die Schwachstelle ist nicht neu – und wurde bereits Ende 2017 aufgedeckt. Offiziell gab es dazu einen entsprechenden Patch. Wie sich nun herausstellte, ist die Sicherheitslücke damit aber nicht behoben. Zwar gibt es mittlerweile von Google ein entsprechendes Update – die anderen Modelle sind derzeit aber auch weiterhin verwundbar. Hier ist noch offen, wann die Hersteller die notwendigen Updates zur Verfügung stellen. Dementsprechend ist es wenig erstaunlich, dass bereits die ersten Berichte über einen Missbrauch der Schwachstelle öffentlich wurden.

Handlungsanweisungen für betroffene User

Nutzer der jeweiligen Smartphone-Modelle sollten sich bis zum Update bei der Installation von Apps auf wirklich notwendige Anwendungen beschränken. Dies verhindert zwar nicht die grundsätzliche Verwundbarkeit, reduziert aber die Bandbreite an Einfalltoren für potenzielle Angreifer. Der Rückgriff auf Apps aus dem Google Play Store ist dabei ebenfalls empfohlen – auch hier ist die Sicherheit allerdings begrenzt und sollte vor der Installation von neuen Apps kritisch hinterfragt werden.

Fazit

User sind völlig zu Recht verärgert – sitzen sie doch bezüglich ihrer Smartphones auf heißen Kohlen. Trotz der Kenntnis der Sicherheitslücke haben die Hersteller seit dem Bekanntwerden der Information bisher wenig Aktionismus gezeigt, den Fehler zu beheben. Und auch jetzt ist noch nicht sicher, ob und wie es bei den betroffenen Modellen weitergehen soll. Hier befürchten Kritiker, dass die Hersteller das Problem einfach aussitzen und darauf spekulieren, dass mit der nächsten Modellreihe und der aktuellsten Android-Version ein Sicherheitsproblem nicht mehr besteht.

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