Datenleck bei Mixcloud: 20 Millionen User betroffen

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Derzeit vergeht kaum eine Woche, ohne dass ein Online-Portal ein Datenleck eingestehen muss. Jetzt war der britische Musikstreaming-Dienst Mixcloud an der Reihe. TechCrunch berichtet, dass im Darknet mehr als 20 Millionen Userdaten von Mixcloud zum Verkauf stehen. Welche Daten sind betroffen? Und was sollten User jetzt tun?

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Was ist Mixcloud?

Mixcloud ist ein Konkurrent von SoundCloud. Die Plattform versteht sich als globale Gemeinschaft für Audiokultur. User finden dort Radiosendungen, DJ-Mixe und Podcasts.

Wie landeten die Daten im Darknet?

Wie genau die Daten ins Darknet kamen, ist bisher nicht genau geklärt. Ein Verkäufer im Darknet behauptet, Hacker sollen im November auf den Server von Mixcloud zugegriffen haben. TechCrunch hat die Daten eigenen Angaben zufolge überprüft. Das Portal geht davon aus, dass diese echt sind.

Was machen die Kriminellen mit den Daten?

Die Hacker verkaufen die Daten im Darknet. Sie wollen für die Sammlung 4.000 US-Dollar oder 0,5 Bitcoin haben.

Diese Daten sind betroffen

Zu den angebotenen Daten zählen Usernamen, E-Mail-Adressen, IP-Adressen der einzelnen Nutzer, Links auf Profilbilder sowie Datum der Registrierung und letzten Anmeldung. Die Hacker sollen zudem auch die Passwörter haben. Diese sind jedoch per Hash (SHA-2) und Salt geschützt. Das Zurückrechnen ist daher selbst für Hacker enorm aufwendig. Es ist daher nicht davon auszugehen, dass die Kriminellen diese in absehbarer Zeit knacken können.

Fazit

Mixcloud bestätigte den Vorfall. Die Plattform betonte jedoch auf ihrem Blog, dass keine Kreditkarten-Informationen und Hausadressen betroffen sein. Und: Die Mehrheit der User sei per Facebook-Authentifizierung angemeldet. In solchen Fällen speichere die Plattform keine Passwörter. Dennoch empfiehlt sie Usern, ihr Passwort sicherheitshalber zu ändern. Das gelte auch für andere Seiten, wo sie dasselbe oder ein ähnliches Passwort verwenden. Wie viele User tatsächlich von dem Datenleck betroffen sind, ließ das Unternehmen nicht wissen. Es gab lediglich an, dass es sich nicht um alle User handele.

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Kommentare  
Piratenparteiler
0 # Piratenparteiler 16.12.2019, 03:03 Uhr
Mal wieder ein gutes Beispiel dafür das man Daten vor dem Upload in die Cloud besser sicher verschlüsseln sollte damit diese nicht in die falschen Hände geraten.
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