Houseparty: Wie sicher ist die Videoplattform?

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Houseparty ist eine Video- und Unterhaltungs-App. Sie ist für iOS, Android, MacOS sowie im Browser über Chrome verfügbar. Seit den Ausgangsbeschränkungen in Deutschland ist sie bei Usern besonders beliebt. So rangierte sie vor wenigen Tagen auf Platz 2 der „Top-Apps“ in Googles Play Store. Derzeit kursieren jedoch Gerüchte im Netz, dass die App unsicher sei. Was ist an den Vorwürfen dran? Und was sagen die Betreiber von Houseparty dazu?

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Diese Daten fragt Houseparty ab

Um ein Konto bei Houseparty anzulegen, müssen User der App unter anderem den Zugriff auf Kamera und Mikrophon gestatten. Das ist notwendig, damit das Programm funktioniert. Daneben fragt es weitere Daten wie den Standort ab. Diesen Angaben können User jedoch überspringen. Houseparty gibt an, keine Nutzerdaten mit anderen Diensten zu teilen.

Mit diesen Vorwürfen kämpft Houseparty

Auf Facebook und Twitter finden User aktuell Hinweise, dass die App Lücken in Sachen Datensicherheit aufweise. Dritte würden diese nutzen, um Bankkonten oder Dienste wie Netflix und Spotify zu hacken. User sollten die App daher möglichst schnell deinstallieren. Diese Vorwürfe gehen zum Teil als Kettenbrief durch das Web.

Das sagt Houseparty zu den Vorwürfen

Das betreibende Unternehmen hinter Houseparty, Life on Air, ließ in mehrere Posts wissen, dass es die Hinweise untersuche. Ihr Dienst sei sicher und noch nie gehackt worden. Zudem sammele er keine Passwörter anderer Webseiten. Es handele sich um eine bezahlte, kommerzielle Verleumdungskampagne gegen Houseparty.

Wie stufen Sicherheitsexperten Houseparty ein?

In der Praxis gibt es keine Hinweise auf ernsthafte Sicherheitslücken bei Houseparty. So hält Sicherheitsexperte Lukas Stefanko von ESET die App für sicher. Paul Ducklin von Sophos betont, dass es zwar aggressive Vorwürfe gebe, jedoch kein Beweismaterial. Troy Hunt von „Have I been pwned“ rät Usern, nicht jedem Facebook-Post, der viele Ausrufezeichen und einen Löschaufruf aufweist, zu glauben.

Fazit

Life on Air will sich nicht nur mit Worten gegen die Vorwürfe wehren. Es will der ersten Person, die Belege für eine Rufmordkampagne gegen Houseparty findet, eine Belohnung von einer Million US-Dollar zahlen.

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Autor Sören SiebertSören Siebert ist Rechtsanwalt mit Kanzleien in Berlin und Potsdam.

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