Corona-App in den USA: Apple gibt Daten an Behörden weiter

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In den USA können User eine App von Apple nutzen, die über Fragen ermitteln soll, ob sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben. Dazu fragt die App unter anderem Symptome ab. Apple öffnet die App jetzt für die US-amerikanischen Behörden. So erhalten die örtlichen Gesundheitsämter und die US-Seuchenschutzbehörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC) eine Schnittstelle. Das berichtet TechCrunch. Wann gibt Apple die Daten an die Behörden weiter? Und welche Daten erfasst Apple?

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Darum sollen die Behörden die Daten erhalten

Die App fragt unter anderem Symptome wie Schüttelfrost, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, Halsschmerzen und den Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns ab. Daneben hat Apple auch eine Webseite aufgesetzt, die ähnliche Funktionen mitbringt. Die US-amerikanischen Gesundheitsbehörden sollen mit den Daten einen besseren Überblick erhalten, wie stark sich das Virus im Land ausbreitet.

Welche Daten will Apple weitergeben?

Neben den Symptomen gibt Apple das Alter, Ortsangaben und potenzielle Ansteckungsrisiken an die Behörden weiter. Apple betonte, dass es aggregierte Daten nutze. Zudem übermittle es nur anonymisierte Informationen. Das heißt: Die Daten ließen keine Personen identifizieren. Apple reicht die Daten jedoch nicht ohne Erlaubnis an die Behörden durch. User könnten selbst entscheiden, ob sie die Daten zur Verfügung stellen möchten.

Unterschied zur Tracing-App

Die App in den USA hat nichts mit den Tracing-Apps zu tun, die zum Teil in Europa an den Start gehen. Für diese haben Apple und Google eine Schnittstelle auf ihren Betriebssystemen geschaffen. Die Anwendungen sollen Nutzer davor warnen, wenn sich herausstellt, dass sich eine Person mit Corona infiziert hat. Sie sollen Infektionsketten einfacher nachverfolgen lassen.

Fazit

In Deutschland steht die Corona-Tracing-App kurz vor dem Start. Die Telekom und SAP arbeiten derzeit noch daran, die App mit der API von Apple und Google zu verknüpfen. Gesundheitsminister Spahn geht davon aus, dass die Anwendung in wenigen Tagen zur Verfügung stehen wird.

 

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