Amazon Alexa: Verbraucher erhalten mehr Datenschutz

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Bereits im letzten Jahr hatte Amazon den Datenschutz bei seinem Sprachassistenten Alexa verbessert. Verbraucher können mittlerweile Sprachaufzeichnungen auch auf Zuruf löschen. Jetzt gab Amazon bekannt, dass Verbraucher es Alexa bald ganz verbieten können, ihre Sprachbefehle aufzuzeichnen. Wie sieht die neue Funktion im Detail aus? Und warum will Amazon seinen Kunden mehr Datenschutz bieten?

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Warum zeichnet Amazons Alexa Spracheingaben auf?

Amazon zeichnet Spracheingaben auf, um diese auszuwerten und so den Dienst zu verbessern. Auf diese Weise kann Alexa eine möglichst natürliche Sprachsteuerung liefern. Lassen Verbraucher Alexa ihre Spracheingaben aufzeichnen, erhalten sie laut Amazon mehr personalisierte Funktionen und bessere Antworten.

Diese neue Funktion erhalten Verbraucher

Amazon will es grundsätzlich seinen Kunden überlassen, ob Alexa Spracheingaben speichern darf. Entscheiden sie sich dagegen, löscht Alexa einen Sprachbefehl sofort nach der Ausführung. Und: Aktivieren sie die neue Funktion, löscht Amazon alle alten Sprachbefehle aus dem System. Amazon behält nur Transkriptionen der vorherigen Anfragen für 30 Tage. User können jedoch auch hier entscheiden, ob sie diese vorzeitig löschen möchten.

So können User Sprachaufzeichnungen bisher löschen

Bisher speichert Amazon Sprachaufzeichnungen 30 Tage lang. Wollen Nutzer diese entfernen, müssen sie das derzeit manuell vornehmen. Und: Sie können bisher einen Rhythmus vorgeben, ob Amazon die Aufzeichnungen alle 3 oder 18 Monate löschen soll. Diese Funktion bleibt auch zukünftig erhalten.

Darum bringt Amazon mehr Datenschutz für Alexa

Amazon wertet Alexa-Mitschnitte maschinell und durch Mitarbeiter aus. Darauf hatte der Konzern seine Kunden jedoch nicht deutlich hingewiesen. Dafür erhielt er viel Kritik von Kunden und Datenschützern. Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar hatte gefordert, dass Hersteller von Sprachassistenten Verbraucher über das Risiko für ihre Privatsphäre aufklären sollten. Mit den neuen Datenschutzfunktionen will Amazon das Vertrauen in Alexa wieder stärken.

Fazit

Amazon machte keine genauen Angaben, wann Kunden die neue Datenschutzfunktion nutzen können. Sie sollen in den kommenden Monaten bereitstehen. In der Regel erhalten zunächst Verbraucher in den USA derartige Updates.

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Autor Sören SiebertSören Siebert ist Rechtsanwalt mit Kanzleien in Berlin und Potsdam.

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