eBay: Das ändert sich für Verkäufer

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eBay arbeitet derzeit daran, seinen Marktplatz vor allem für Verkäufer sicherer und komfortabler zu machen. Gleichzeitig kommen auf sie neue Pflichten zu. Und: eBay setzt neue Standards für Bestellnummern und Artikelmerkmale. Worauf können sich Händler einstellen?

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Händler können unlautere Käufer melden

eBay stärkt mit seinem laufenden Update besonders den Verkäuferschutz. Dabei will das Unternehmen Händler vor unlauteren Käufern schützen. Händler können diese bald schnell und unkompliziert auf einer neu eingerichteten Seite melden – zum Beispiel, weil sie sich unangemessen verhalten oder die Plattform strukturell missbrauchen. Auf der Seite haben Verkäufer die Möglichkeit, die Verstöße der Käufer ausführlich zu beschreiben.

eBay prüft Händlerangaben

eBay will die Angaben von Händlern stärker kontrollieren. Denn: Einige wenige Verkäufer machen unwahre Angaben, zum Beispiel zum Warenbestand oder Warenstandort, oder nutzen eBay nur als Vermittlungsplattform, um Kunden zu generieren. Die Verkäufe selbst wickeln sie dann außerhalb von eBay ab. Händler, die gegen die Regeln von eBay verstoßen, müssen mit Ranking-Nachteilen oder einer Sperrung rechnen. Ab Juni schaut der Marktplatz Händlern genauer auf die Finger.

eBay führt einheitliche Bestellnummern ein

Damit sowohl Händler als auch Käufer eine bessere Übersicht haben, führt eBay im Sommer einheitliche Bestellnummern ein. Jede einzelne Bestellnummer gilt dann global für die gesamte Abwicklung einer Transaktion.

eBay führt verpflichtende Artikelmerkmale ein

Damit User einen genaueren Eindruck von Produkten erhalten, will eBay verschiedene Artikelmerkmale verpflichtend machen. Das sollen zum Beispiel bestimmte Merkmale in den Kategorien Haus & Garten und Fashion sein. Füllen Händler diese nicht aus, können sie das entsprechende Angebot nicht hochladen. Von dieser neuen Pflicht sollen nicht nur Käufer profitieren. Denn: Händler werden so innerhalb der Kategorien besser sichtbar. Die verpflichtenden Artikelmerkmale kommen ab Mitte Juli.

Fazit

eBay setzt damit weiter nach und nach seine geplanten Änderungen um. Erst kürzlich führte das Unternehmen neue Logistik-Services für gewerbliche Verkäufer ein und machte es verpflichtend, eine Umsatzsteuerbescheinigung vorzulegen. Für Letzteres haben Verkäufer noch bis zum ersten Oktober Zeit.

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