Apple Pay: Volksbanken und Sparkassen sind dabei

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Im Dezember letzten Jahres ging Apple Pay in Deutschland an den Start. Zwar verbot Apple den Banken, Nutzerzahlen zu nennen. Die Comdirect sprach jedoch von Registrierungen im sechsstelligen Bereich. Und: Der Kreditkartenbestand der Deutschen Bank stieg um 7 Prozent. Jetzt hat Apple zwei weitere Banken gewinnen können: Die Volks- und Raiffeisenbanken und die Sparkassen bestätigten, dass sich User auf Apple Pay freuen können. Wann können Nutzer mit dem Dienst rechnen?

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Volks- und Raiffeisenbanken bestätigen Start von Apple Pay

Per Twitter gab der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken bekannt, dass er jetzt offiziell mit Apple zusammenarbeite. Wann Kunden Apple Pay nutzen können, ließ der Verband dagegen offen. Im Laufe des Jahres wolle man den Dienst an den Start bringen. Verschiedene Branchenmedien gehen von einem Launch im Herbst aus.

Sparkassen bestätigen Start von Apple Pay

Ende 2018 hatten die Sparkassen eine Zusammenarbeit mit Apple noch abgelehnt. Dafür erhielt der Konzern viel Kritik von seinen Kunden. Im März dann die Kehrtwende: Apple Pay soll doch in 2019 kommen. Am selben Tag wie die Volksbank gab jetzt auch die Sparkasse bekannt, dass sie offiziell mit dem Cupertino-Konzern zusammenarbeitet. Das Startdatum für Apple Pay ist wie bei der Konkurrenz unbekannt. Hier heißt es ebenfalls: in diesem Jahr.

Kreditkarte als Verbindung zu Apple Pay

Nutzer müssen für Apple Pay über eine Kreditkarte der jeweiligen Bank verfügen. Sie dient als Schnittstelle zum Bezahldienst. Ob in nächster Zeit auch eine Anbindung über die Girocard erfolgt, ist offen, aber wahrscheinlich. Apple-Managerin Jennifer Bailey gab dazu an, dass Apple die Girocard integrieren will. Dafür müssten jedoch erst einige Vorbereitung getroffen werden.

Fazit

Mit den Volksbanken und Sparkassen hat Apple zwei wichtige und große Kunden in Deutschland gewinnen können. Im Gegensatz zu Google: Das Suchmaschinen-Unternehmen konnte die beiden Banken nicht auf seine Seite ziehen. Es gibt auch keine Andeutungen, dass sich das in nächster Zeit ändern könnte.

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Autor Sören SiebertSören Siebert ist Rechtsanwalt mit Kanzleien in Berlin und Potsdam.

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