Marktmacht: Preisvergleichsseiten werfen Google unfairen Wettbewerb vor

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Google steht immer wieder in der Kritik, seine Vormachtstellung auszunutzen und Händler zu benachteiligen. Der neueste Fall: 41 Preisvergleichsseiten beschuldigen die Suchmaschine des unfairen Wettbewerbs. Sie reichten daher eine Beschwerde bei der zuständigen EU-Kommissarin Margrethe Vestager ein. Was werfen die Portale Google vor? Und welche Folgen hat Googles Marktmacht?

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Diese Unternehmen klagen Google an

Insgesamt kritisieren 41 Unternehmen das Marktverhalten Googles. Zu den Unterzeichnern der Beschwerde zählen unter anderem Geizhals, billiger.de, Ladenzeile, Preis.de und Idealo.

Was werfen die Plattformen Google vor?

Die Preisvergleichsseiten werfen Google vor, seine marktbeherrschende Stellung zu missbrauchen. Dabei geht es vor allem um Google Shopping. Der Konzern soll dort seine eigenen Suchergebnisse bevorteilen, indem er diese höher platziert als konkurrierende Seiten. Auf diese Weise verschaffe sich Google einen wettbewerbswidrigen Vorteil, so die Kritik der Preisvergleichsseiten.

Das sind die Folgen der Vormachtstellung Googles

Die Folgen für die Preisvergleichsportale seien verheerend. So landen nicht einmal 5 Prozent der Suchmaschinen-User auf ihren Angeboten, so die Beschwerde. Stattdessen schicke Google sie über Google Shopping direkt in die Shops der teilnehmenden Händler. Davon profitiere Google enorm. Der CEO von Geizhals Österreich spricht davon, dass Google diese Monopol-Stellung gnadenlos ausnutze und so Tausende Arbeitsplätze in Europa gefährde. Und: Google erhöhe so den Druck auf konkurrierende Preisvergleichsseiten. Die Folge: höhere Preise für Verbraucher.

Idealo beschuldigt Google

Erst im Frühjahr hatte Idealo am Landgericht Berlin Klage gegen Google eingereicht. Der Vorwurf: Google missbrauche seine Marktstellung. Das Preisvergleichsunternehmen fordert daher eine halbe Milliarde Euro Schadensersatz.

Fazit

Erst vor 2 Jahren musste sich die EU-Kommission mit der Frage beschäftigten, inwieweit Google seine Stellung am Markt missbraucht. Die Kommission kam zu dem Schluss: Google bevorzugt seinen Preisvergleichsdienst Google Shopping und platziert die Konkurrenz auf den Rängen dahinter. Google musste daher 2,4 Milliarden Euro Strafe zahlen. Danach hatte Google sein Vorgehen eigenen Angaben zufolge angepasst.

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Autor Sören SiebertSören Siebert ist Rechtsanwalt mit Kanzleien in Berlin und Potsdam.

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