Corona-Krise: Bitkom fordert kontaktloses Bezahlen

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Die Corona-Krise schränkt das Leben und den Handel in Deutschland weiter ein. Die Strategie der einzelnen Bundesländer: Soziale Kontakte so gut es geht vermeiden, um die Verbreitung des Virus zu stoppen. Der Branchenverband Bitkom sieht dabei das Bezahlen an den Kassen im Einzelhandel als möglichen Gefahrenherd. Er fordert daher, kontaktloses Bezahlen in Geschäften zu ermöglichen. Was ist das Problem bei Kartenzahlungen? Und welche Geschäfte sollen kontaktloses Bezahlen aufnehmen?

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Das ist das Problem bei Kartenzahlungen

In vielen Geschäften können Verbraucher heute per Debit- und Kreditkarte kontaktlos bezahlen. Das ist in der Regel jedoch nur möglich, wenn der Einkauf nicht mehr als 25 Euro kostet. Denn: Bei höheren Beträgen müssen sich Kunden authentifizieren. Das heißt: Sie müssen den Einkauf entweder per PIN-Eingabe oder per Unterschrift bestätigen. In beiden Fällen ist der Einkauf nicht mehr kontaktlos – es sei denn, Verbraucher müssen eine Unterschrift abgeben und sie haben dafür ihren eigenen Kugelschreiber dabei.

Kontaktloses Bezahlen als Maßnahme gegen Corona

Bitkom setzt sich bereits seit Längerem dafür ein, kontaktloses Bezahlen in mehr Geschäften einzuführen. Jetzt forderte der Branchenverband das noch einmal verstärkt. Angesichts der Ansteckungsgefahr im Einzelhandel sei kontaktloses Bezahlen an der Kasse wichtig. Dabei soll dies überall dort möglich sein, wo es bereits eine elektronische Bezahlmöglichkeit gibt. Der Verband wolle das konsequent in Deutschland umsetzen. Wenn nötig, müsste eine gesetzliche Vorgabe dabei helfen, so der Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.

Kontaktloses Bezahlen per Smartwatch oder Smartphone sei heute bereits in vielen Geschäften der Bundesrepublik möglich. Dabei müssten Verbraucher nur ihr eigenes Gerät berühren. Auf diese Weise kämen sie nicht in Kontakt mit dem Verkäufer oder dem Zahlungsterminal, so der Branchenverband weiter. Deutschland könne eventuelle Infektionsrisiken reduzieren und so mehr Sicherheit im Einzelhandel schaffen.

Fazit

Während der IT-Verband Bitkom an die Sicherheit im Online-Handel denkt, schlägt sich die Politik derzeit vor allem mit Fake News rund um das Coronavirus herum. Dabei forderte der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius kürzlich, mit Bußgeldern und Strafandrohungen gegen Falschmeldungen vorzugehen.

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