Ryanair: Strafgebühren und Online-Check In

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Immer wieder bittet die Billigfluglinie Ryanair ihre Passagiere mit neuen Einfällen zur Kasse. Im Februar dieses Jahres wurde bei der irischen Fluggesellschaft laut über die Erhebung einer Gebühr für die Benutzung der Bordtoilette nachgedacht.
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Nachdem ein Aufschlag für übergewichtige Passagiere erst vor wenigen Tagen wieder verworfen wurde, sorgt Ryanair-Chef Michael O´Leary nun für neue Aufregung: Internet-Buchungen bei Ryanair waren bislang kostenlos. Eine Gebühr war lediglich am Schalter zu entrichten. Alle Check-In-Schalter werden aber bis spätestens 1. Oktober 2009 abgeschafft.

Ab 20.Mai 2009 müssen Ryanair-Kunden nun ihr Ticket selbst ausdrucken. Zudem wird ein zusätzlicher Betrag von 10 Euro bzw. 10 Pfund erhoben. Darüber hinaus teilt das Unternehmen mit, dass für Reisende, die kein solches Ticket vorzeigen können, eine Strafzahlung von 40 Euro bzw. 40 Pfund fällig wird.

Fazit:

Es ist damit zu rechnen, dass Ryanair beim Eintreiben der Strafgebühren ziemlich häufig zum Zuge kommen wird. Denn wegen Einschränkungen im Online-System ist es vielen Kunden nicht möglich, sofort nach ihrer online-Buchung das Ticket ausdrucken zu können. Frühbucher werden die Website zum Check-in ein zweites Mal besuchen müssen, da ein zeitiger Check-In mehr als 15 Tage vor dem Flug gar nicht möglich ist. Viele Passagiere dürften dies wohl im Reisestress vergessen. Besonders wird diese Neuregelung Last-Minute-Bucher aufgrund der Vorgaben auf der Ryanair-Website treffen. Sie kommen um die relativ hohe Strafgebühr praktisch nicht herum.

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Autor Sören SiebertSören Siebert ist Rechtsanwalt mit Kanzleien in Berlin und Potsdam.

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