Online-Tickets: HSV und Borussia Dortmund wehren sich gegen Online-Ticketverkauf

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Wer bislang keinen Karten mehr für beliebte Fußballspiele seines Lieblingsvereines ergattern konnte, für den gab es in den letzten Jahre eine Möglichkeit: Die Karten im Internet von Weiterverkäufern gegen teils utopische Preise zu erwerben. Gegen diese Geschäftspraxis haben sich nun der Hamburger Sportverein sowie Borussia Dortmund erfolgreich vor Gericht zur Wehr gesetzt.

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So hat das Landgericht Dortmund dem Betreiber der Online-Ticketbörse „Viagogo“ untersagt, zukünftig Eintrittskarten für die Heimspiele von Borussia Dortmund zu verkaufen. Und auch der HSV konnte in selbiger Sache ein ähnliches Urteil gegen die Ticketbörse „Seatwave“ vor dem Landgericht Hamburg erwirken.

Die Vereine setzen sich mit dem Vorgehen zum einen gegen die teils immensen Aufpreise in den Ticketbörsen zu Wehr, die ihre Fans zahlen mussten, wenn sie doch noch eine Karte für ein beliebtes Spiel ergattern wollten. Nicht zu verachten ist jedoch die Tatsache, dass mit einem Untersagen des Ticket-Weiterverkaufs die Vereine eine bessere Kontrolle darüber haben, wem sie Einlass ins Stadion gewähren.

Der HSV hat indes auf seiner Internetseite eine eigene Ticketbörse eingerichtet, auf der Fans ihre Tickets ohne Gewinn zum Einkaufspreis weiterverkaufen können, wenn sie selbst am Spieltermin beispielsweise verhindert sein sollten.

Fazit:

Man darf gespannt sein, wie die Online-Ticketbörsen auf die beiden Urteile reagieren und ob sich in Zukunft vielleicht auch noch weitere Vereine dem HSV und BVB anschließen werden, um gegen den Ticket-„Graumarkt“ anzugehen – wir bleiben weiterhin dran.

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