Online-Payment: Sicherheitsproblem bei gestohlenen Kreditkarten von Paypal dementiert

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Online-Bezahldienste ermöglichen das Erstellen eines virtuellen Kontos, auf das reales Geld eingezahlt werden kann. Mit Hilfe dieses Dienstes können angemeldete Kunden schnell und einfach Online-Zahlungen abwickeln. Dazu müssen die jeweiligen Personen, analog zu einem gewöhnlichen Konto, gewissen Eingaben vornehmen. Der Online-Dienst Paypal wird bereits weltweit von mehr als 200 Millionen User verwendet.

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Kontoerstellung mit gestohlener Kreditkarte nur bedingt möglich

Nun stand der Internet-Bezahldienst Paypal jedoch in der Kritik. Experten der Computerzeitschrift ct hatten laut virenschutz.info eine angebliche Sicherheitslücke ermittelt. So sollte es ohne Probleme möglich sein, ein Konto mit einer gestohlenen Kreditkarte oder fremden Kontodaten zu eröffnen. Dem Bericht nach erging es so einer Frau, welche sich nie bei Paypal anmeldete, aber um 195 € über den Online-Bezahldienst leichter wurde.

Das Unternehmen Paypal reagierte jedoch prompt auf den Bericht der Computerzeitschrift und stellte die Angaben zum Erstellen eines Paypal-Kontos richtig. So erfolgt der Konterstellungsprozess in mehreren Schritten:

Es werden Bank- oder Kreditkartendaten hinterlegt. Bei der gewählten Zahlungsmethode über Kreditkarte wird die angegebene Karte wird mit einem Betrag von 1,50 Euro belastet, gleichzeitig mit der Belastung wird dem Kunden ein Code mitgeteilt. Der Kunde loggt sich nach Erhalt des Codes in sein PayPal Konto ein, klickt in der Kontoübersicht auf „Kreditkarte bestätigen“ und gibt den Sicherheitscode in die Eingabemaske ein.

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Wurde ein Bankkonto hinterlegt, werden dem Kunden zwei geringe Beträge unter 1 Euro auf das Bankkonto geschickt. Sobald der Kunde diese Summen auf seinem Konto hat, loggt er sich wieder in sein PayPal Konto ein, klickt auf Bankkonto bestätigen, gibt die zwei Werte in die Eingabemaske ein und bestätigt damit, dass er der Inhaber des Bankkontos ist.

Der Haken an der Sache: Es ist bis zur endgültigen Adress-Verifizierung, die ein bis zwei Tage dauert, möglich, das Konto mit bis zu 1500 Euro zu belasten.

Fazit:

Zwar ist eine Identifizierung des Kontoinhabers rechtlich erst bei einem Betrag von 2500 Euro gesetzlich vorgeschrieben, Paypal prüft dies freiwillig bereits ab einem Betrag von 1500 Euro. Trotzdem kann dieser Betrag von bis zu 1500 Euro von einem fremden Kartenkonto abgebucht werden, auch wenn dieses Konto noch nicht vollständig durch den Karteninhaber verifiziert wurde.

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Autor Sören SiebertSören Siebert ist Rechtsanwalt mit Kanzleien in Berlin und Potsdam.

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