Verbraucherschützer: Versteckte Gefahren bei Amazon-Coins?

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Verbraucherschützer sehen bei der Nutzung virtueller Währungen wie der Amazon –Coins versteckte Gefahren und warnen Verbraucher vor dem Bezahlen mit den sogenannten „Coins“. Der Grund: häufig verbleiben nicht genutzte Restbeträge auf den Konten der Anbieter liegen.

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Virtuelle Währungen und ihre versteckten Gefahren

Anbieter wie Amazon stellen den Kunden eine virtuelle Währung zum Kauf von Apps und Handyspielen bereit, die im Verhältnis eins zu eins gegen Euro-Cent eingetauscht werden können. Kaufen Kunden größere Coin-Mengen ein, gewährt Amazon Rabatt auf den Kaufpreis und es gibt zu manchen Artikeln Extra-Coin dazu. Zudem können Kunden mit einem Click ihre Käufe erledigen. Voraussetzung ist, dass das Coin-Konto gedeckt ist. Coins lassen sich auch wieder in Euro-Cent umtauschen. Allerdings nur als Pakete zwischen 5 und 100 Euro.

Hier sehen Verbraucherschützer gleich mehrere Gefahren. Zum einen passen die krummen-App-Preise nicht zu den angebotenen Coin-Paketen, sodass immer eine Restsumme bestehen bleibt. Zum anderen verfallen Extra-Coins nach einem Jahr. Amazon will zwar stets die ältesten Coin abbuchen, doch lässt sich das anhand des Kontoauszuges nicht überprüfen.

Verbraucherschützer kritisieren zudem, dass auf den Amazon-Hilfeseiten keine Informationen zum Umtausch von virtueller Währung in echtes Geld zu finden sind. Es sollte gut überlegt sein, ob unter diesen Bedingungen der Kauf von Coins lohnt, rät die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Fazit:

Ob der Kauf der virtuellen Amazon-Währung lohnt, muss jeder Kunde nach seinem Kaufverhalten entscheiden. Zwar kann der Kunde von den Rabatten profitieren, doch wenn letztlich die restlichen Coins nicht aufgebraucht werden oder Extra-Coins nach einem Jahr verfallen, hebt sich der vermeintliche Vorteil wieder auf.

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