Facebook-Hack: Diese Daten wurden entwendet

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Facebook kommt nicht aus den Negativ-Schlagzeilen heraus. Nach Cambridge Analytica und immer wieder neuen Diskussionen um den Datenschutz der Plattform gab Facebook jetzt vor wenigen Tagen ein Datenleck zu. Dieses war ein echter Schlag ins Gesicht der User. Facebook hat nun erste Details dazu bekannt gegeben. Welche Daten konnten die Hacker entwenden? Und wie können Nutzer überprüfen, ob auch ihre Accounts betroffen waren.

Diese Daten wurden entwendet

Die gute Nachricht vorweg: Statt der bisher befürchteten 50 Millionen, waren doch „nur“ 30 Millionen Accounts betroffen. Die Angreifer bekamen dabei von 14 Millionen Usern unter anderem Infos zu Namen, Kontaktdaten, Geschlecht, Beziehungsstatus, Wohnort, Geburtsdatum und Job zu sehen. Bei weiteren 15 Millionen Nutzern erhielten die Hacker „nur“ Zugriff auf Namen, E-Mail und/oder Telefonnummer. Bei rund einer Million User haben die Angreifer keine Daten ausgelesen. Gesprächsinhalte sollen bei keinem Account einsehbar gewesen sein, so Facebook.

EU-Konten ebenfalls betroffen

Facebook konnte oder wollte keine Angaben dazu machen, ob auch Accounts aus der EU betroffen waren. Die irische Datenschutzbehörde schätzt jedoch, dass ca. jedes zehnte Konto der EU Teil des Hacks war.

So erhielten die Hacker Zugriff

Die Angreifer hatten bei der „Ansehen als“-Funktion eine Schnittstelle entdeckt, über die sie die Access Tokens von insgesamt 400.000 Profilen auslesen konnten. Diese machten es ihnen möglich, sich in die Konten der User einzuloggen. Von da aus erhielten die Hacker dann Zugriff auf Millionen weiterer Accounts. Ursache für den Angriff war damit eine Kombination von Sicherheitslücken.

So können Nutzer ihren Account überprüfen

Nutzer, die Opfer des Hacks waren, sollten mittlerweile eine Nachricht von Facebook erhalten haben. Darüber hinaus können sie auch im Help Center von Facebook herausfinden, ob sie vom Hack betroffen waren.

Fazit

Wofür die Hacker die entwendeten Daten verwenden wollen, ist Facebook nicht bekannt. Daneben gab das Unternehmen an, dass weitere Dienste von Facebook – wie zum Beispiel Instagram oder WhatsApp –durch das Datenleck bisher nicht kompromittiert seien.

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