Zerschlagung von Facebook: So würde Zuckerberg reagieren

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Elizabeth Warren bewirbt sich derzeit für die US-Präsidentschaftskandidatur. Kommt sie an die Macht, will sie große Tech-Konzerne wie Facebook aufspalten. Dabei will sie unter anderem, dass sich Facebook von seinen beiden Diensten Instagram und WhatsApp trennt. Darauf hat jetzt Mark Zuckerberg reagiert. Welche Pläne hätte Facebook im Falle einer Zerschlagung?

So will Facebook auf eine mögliche Zerschlagung reagieren

Ein geleakter Mitschnitt einer internen Sitzung von Facebook zeigte, welche Pläne Zuckerberg im Falle einer Aufspaltung hat. Er erklärte seinen Mitarbeitern, dass er dann in einen Rechtsstreit mit der US-amerikanischen Regierung treten würde. Dabei ist er überzeugt, diesen auch zu gewinnen. Er selbst wolle keine Klage. Bei einer Zerschlagung ginge es jedoch um etwas Existentielles. Daher müsse Facebook entsprechend reagieren.

Welche Lösung will Zuckerberg?

Zuckerberg geht davon aus, dass eine Zerschlagung ausschließlich negative Folgen hätte. So würden weiter Wahlen manipuliert und Hasskommentare verbreitet werden. Eine Aufspaltung würde es Unternehmen schwerer machen, in gleichem Maße in die Sicherheit zu investieren. Um die bestehenden Probleme zu lösen, will Zuckerberg neue Regeln. Diese sollen die Verantwortlichkeit der Konzerne festlegen und der Regierung Eingriffsmöglichkeiten geben.

Wie reagierte Elizabeth Warren darauf?

Elizabeth Warren reagierte entschlossen auf die Worte Zuckerbergs. So ließ sie auf Twitter wissen, dass die Regierung das korrupte System reparieren müsse. Denn: Große Unternehmen wie Facebook würden wettbewerbswidrig agieren und die Datenschutzrechte der Nutzer mit Füßen treten. Sie würden sich der Verantwortung entziehen, die Demokratie zu schützen.

Warren setzt sich bereits seit Längerem für die Zerschlagung der Tech-Konzerne ein. So verglich sie im März Amazon mit den „Hunger Games“. Unter dem Hashtag „BreakUpBigTech startete sie eine Kampagne, um die Macht von Facebook, Amazon und Co. zu beschränken.

Fazit

Der Druck auf Facebook wächst. Erst im Juli kündigte das Justizministerium eine kartellrechtliche Überprüfung marktführender Online-Plattformen an. Diese soll zeigen, ob große Tech-Konzerne den Wettbewerb behindern und Innovationen unterdrücken. Zudem musste Facebook kürzlich eine Rekordstrafe in Höhe von 5 Milliarden US-Dollar zahlen. Der Grund: zahlreiche schwere Datenschutzverstöße.

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Autor Sören SiebertSören Siebert ist Rechtsanwalt mit Kanzleien in Berlin und Potsdam.

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