Vorsorge: Facebook führt Gesundheitsfunktion ein

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Facebook findet immer wieder neue Ansätze, um mehr Daten von Usern zu sammeln. Das Unternehmen führt jetzt eine Gesundheitsfunktion ein. Das Ziel: User sollen ihre Gesundheit so besser überprüfen und vorhandene Gesundheitsressourcen besser nutzen können. Dafür müssen sie jedoch zahlreiche, sensible Daten preisgeben. Wie funktioniert das neue Tool? Und welche Daten müssen Nutzer dafür offenlegen?

Das kann Facebooks Gesundheitsfunktion

User können über die neue Funktion zum Beispiel Erinnerungen für Termine einstellen, sich Ärzte und Organisationen in der Nähe anzeigen lassen und Informationen zur Gesundheit einholen. Facebook will zudem basierend auf Alter und Geschlecht Vorsorge-Tipps geben. Diese Vorschläge sind in Zusammenarbeit mit amerikanischen Gesundheitsorganisationen wie der American Cancer Society, den Centers for Disease Control and Prevention sowie der American Heart Association entstanden.

Welche Daten erhebt Facebooks Gesundheitsfunktion?

Damit Facebook die Funktion bereitstellen kann, sammelt es Daten zum Alter, Geschlecht, Wohnort und wahlweise auch zum Standort der Nutzer. Darüber hinaus speichert es alle genutzten Features, wie eingetragene Termine oder die Suche nach einem Arzt in der Umgebung.

So will Facebook die Daten schützen

Facebook gibt an, sich bewusst zu sein, wie sensibel die Daten seien. Daher habe das Unternehmen Schritte unternommen, um nur eine limitierte Anzahl an Daten zu sammeln und diese zu schützen. Facebook wolle die Daten nicht an Drittanbieter weitergeben und auch nicht für Werbung nutzen. Das Netzwerk mache nur eine Ausnahme, wenn User einem vorgeschlagenen Link zu einer Gesundheitsorganisation folgen oder das Profil liken. Dann verwende es die Daten für Werbezwecke. Die Gesundheitsfunktion ist zunächst nur in den USA verfügbar.

Fazit

Das sind nicht Facebooks erste Schritte im Gesundheitsbereich. So führte das Unternehmen bereits in den USA, Brasilien, Pakistan, Indien und Bangladesch eine Funktion ein, um dem Problem der Blutknappheit entgegenzuwirken. User können sich darüber als Spender anmelden. Wenn eine Blutbank dann einen Spender benötigt, erhält dieser eine Benachrichtigung. Mehr als 50 Millionen Menschen nutzen die Funktion.

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Kommentare  
Tim
0 # Tim 07.11.2019, 11:52 Uhr
-Lächerlich-

Facebook wolle die Daten nicht an Drittanbieter weitergeben und auch nicht für Werbung nutzen.

Mehr braucht man nicht schreiben.
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