Facebook: Private Fotos von Zuckerberg wegen Software-Fehler öffentlich zu sehen

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Bisher hat es immer die User getroffen, wenn Software-Fehler aufgetreten sind. Diesmal wieder, aber auch den Facebook-Gründer Mark Zuckerberg selbst. Das ist für Facebook und Zuckerberg ziemlich peinlich, denn mit einem Trick konnten Hacker  Zugang zu privaten Fotos erhalten.

Zuckerberg mit Huhn

Zu sehen war unter anderem ein Foto, auf dem Zuckerberg ein Huhn präsentiert. Das war sicher nicht für die Öffentlichkeit gedacht und daher auch nicht für jeden zugänglich. Möglich wurde es durch einen Programmierfehler. Die Software von Internetdiensten ist stets „in Arbeit“ und wird laufend verändert, bearbeitet oder ge-updatet. Die User bekommen davon kaum etwas mit. Unterläuft den Programmierern dabei ein Fehler, können solche Pannen wie diese entstehen, wodurch private Inhalte freigegeben werden.

Mit einem Trick kamen Hacker an private Fotos

Dieser Trick wurde sogar im Internet veröffentlicht. Wenn ein User ein Bild als anstößigen Inhalt meldete, wurde ihm anschließend angeboten, weitere Fotos aus dem Album entsprechend zu markieren. Durch diesen Software-Fehler war es dann bei einigen Accounts möglich, einen Zugang zu privaten Fotos zu bekommen. Laut Facebook war der Trick nur eine eingeschränkte Zeit möglich. Das System ist bis zur Behebung des Fehlers vorerst deaktiviert.

User nahmen sich Zuckerbergs Profil vor

Es ist angesichts der zahlreichen Debatten um den Datenschutz auf dem sozialen Netzwerk kaum verwunderlich, dass sich Facebook-Nutzer Zuckerbergs Profil vornahmen und seine privaten Fotos verbreiteten. So hat Zuckerberg 2009, als Facebook die Privatsphären-Einstellungen lockerte und dadurch mehr Inhalten öffentlich wurden, selbst private Fotos freigegeben. Er sagte dazu aus, dass er keine Notwendigkeit sehen würde, Fotos, die ihn mit Freunden oder seinem Teddy zeigen, zu verbergen. Gleichzeitig blieben zahlreiche Privatfotos dennoch nur für Freunde sichtbar. Womit er ungewollt demonstrierte, dass manche Inhalte doch nicht der Öffentlichkeit gezeigt werden sollten.

Zuckerberg musste nach der Veröffentlichung seiner Fotos damals auch feststellen, dass er das Hämepotential im Internet unterschätzt hat. Seine Fotos, auf denen er sich in Schlafanzughose, mit freiem Oberkörper, in Badeschlappen oder mit dem Kuschelteddy zeigte, wurden nämlich nicht nur wohlwollend von Usern kommentiert.

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Autor Sören SiebertSören Siebert ist Rechtsanwalt mit Kanzleien in Berlin und Potsdam.

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