Facebook: Alle Mitglieder werden künftig per Namenssuche auffindbar sein

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Facebook hat die Privatsphäre-Funktion, mit der der Name nicht über die Suchmaschinen auffindbar ist, für alle Nutzer abgeschaltet. Damit werden die Namen der User nun als öffentlich zugängliche Information behandelt.

Facebook-Accounts lassen sich nun nicht mehr verstecken

Bis jetzt konnten User noch selbst bestimmen, ob und von wem sie bei Facebook gefunden werden wollten. Dies ist nun vorbei, denn Facebook glaubt, dass diese Funktion ein falsches Sicherheitsgefühl vermittelt hätte. Über Umwege könnten die Facebook-Accounts ebenfalls gefunden werden, meint das Unternehmen. Nun haben User keine Wahl mehr, denn wer bisher die Funktion nicht nutzte, wird nun auch über Suchmaschinen wie Google und Co zu finden sein. Bei allen anderen, die nicht für Suchmaschinen auffindbar sein wollten, wird die Funktion in Kürze abgeschaltet.

Wahlfreiheit wird wegen mehrheitlicher Nichtnutzung abgeschafft

Facebook argumentiert, dass die meisten Nutzer die Voreinstellungen akzeptieren würden. Letztlich wird nur von einem einstelligen Prozentsatz Betroffener ausgegangen, die ihre Privatsphäre schützen wollen. Bei einer Milliarde Nutzern wären es immerhin noch Millionen User, die diese Umstellung besonders betrifft. Anders könnte man mutmaßen, dass die User auch die eingeschränkte Suche als Voreinstellung akzeptiert hätten.

Klarnamenzwang und öffentliche Freundesliste

Wer jemanden bei Facebook finden will, hat durch den Klarnamenzwang und öffentlicher Freundesliste nun gute Chancen die Person ausfindig zu machen. Was auch bedeutet, dass jeder von seinem Chef, seinen Mitarbeitern, den Lehrern oder Ex-Partnern gefunden werden kann. Ein „Verstecken“ wird somit unmöglich.

Zuckerberg kündigte eigene Suchmaschine an

Auf einer Technik-Konferenz im September kündigte Facebook-Chef Zuckerberg an, eine eigene Suchmaschine zu entwickeln. Es wird vermutet, dass die Streichung der Facebook-Option etwas damit zu tun haben könnte. Allerdings haben Nutzer weiterhin die Möglichkeit, bei Telefonnummern und E-Mail-Adressen selbst zu bestimmen, wer diese einsehen darf. Ebenso können blockierte Nutzer auch in Zukunft das Profil nicht aufrufen.

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