„YouTube Regrets“: Mozilla startet Kampagne gegen gefährliche Inhalte

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YouTube steht bereits seit Längerem in der Kritik, zu wenig gegen Hate Speech auf seiner Plattform zu unternehmen. Kritische Stimmen bemängeln zudem, wie der Empfehlungsalgorithmus von YouTube arbeitet. Denn: Dieser schlägt Usern zum Teil radikale, gewalthaltige und bizarre Videos vor. Das will Mozilla stoppen. Dafür hat die Stiftung die Kampagne „YouTube Regrets“ gestartet. Was steckt dahinter?

Was ist YouTube Regrets?

YouTube Regrets ist eine Sammlung von 28 Geschichten anonymer Nutzer. Sie erzählen von Videos, die ihnen YouTube vorgeschlagen hat. Das waren rechtsextreme, verschwörungstheoretische, gewalthaltige und homophobe Clips. Dabei geht es unter anderem um ein 10-jähriges Mädchen, das nur Tab Dance Videos auf YouTube schaute. Die Plattform schlug dem Kind dann jedoch Videos mit Tipps vor, wie sie dünn und schmal bleiben könne. Das habe dazu geführt, dass das Mädchen ihr Essen und Trinken reduziert habe. Das gaben die Eltern an.

Das soll YouTube Regrets erreichen

YouTube Regrets soll offenlegen, wie die Plattform die Interessen seiner User falsch deutet und so in eine Filterblase zieht. Mozilla will YouTube dazu bringen, externe Experten hinzuzuziehen, um den Empfehlungsalgorithmus zu überarbeiten. Mozilla habe sich bereits mit Google getroffen, der Konzern habe jedoch keine konkreten Zusagen gemacht.

Wer ist Mozilla?

Mozilla ist eine Stiftung, die vor allem für ihren Browser Firefox bekannt ist. Eigenen Angaben zufolge beschäftigt sie sich jedoch primär mit vertrauenswürdiger KI und der Verbesserung der Privatsphäre im Netz.

Fazit

YouTube selbst gibt an, Empfehlungen für extreme Inhalten und schadhafte Fehlinformationen in diesem Jahr um 50 Prozent gesenkt zu haben. Dafür habe das Unternehmen in den USA in 2019 mehr als 30 Anpassungen am Algorithmus vorgenommen. Und: Es empfehle mehr „autoritäre“ Videos, um Verschwörungsvideos und Fake News entgegenzuwirken. Unterm Strich funktioniere der Algorithmus. Extremer Content mache nur einen Bruchteil von einem Prozent der Watch Time aus.

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