Ark OS: Heißt so Huaweis eigenes Betriebssystem?

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Nach dem US-Bann für Huawei sieht es derzeit so aus, dass das chinesische Unternehmen für seine zukünftigen Smartphones nicht mehr auf Windows und Android zurückgreifen kann. Daher vermehren sich die Anzeichen, dass Huawei sein eigenes Betriebssystem auf den Markt bringt. Das könnte den Namen Ark OS tragen. Was deutet auf Ark OS hin?

Huawei meldet Patent an

Huawei hat beim Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (European Union Intellectual Property Office) am 24. Mai 2019 die Wortmarken Ark OS, Huawei Ark OS, Ark und Huawei Ark eintragen lassen. Daneben hat das Unternehmen Ark OS auch als Wortmarke beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) registriert.

Erste Screenshots von Ark OS?

Neben der Wortmarke lassen sich beim DPMA auch Geschmacksmuster einer Nutzeroberfläche einsehen. Diese hat Huawei bereits im März dieses Jahres eingereicht. Auf den Screenshots ist die Installation einer App und eine App-Info zu sehen. Hier ist jedoch nicht klar, ob diese zu Ark OS gehören.

Ark Compiler angekündigt

Bereits im April dieses Jahres hatte Huawei zudem einen Compiler angekündigt, der ebenfalls den Namen „Ark“ trägt. Der Compiler soll das Kompilieren von Android-Apps optimieren. Das Ziel: User sollen Systemreaktion und App-Leistung von Drittanbieter erheblich beschleunigen können. Dieser Compiler könnte bei Huaweis eigenem Betriebssystem ebenfalls zum Einsatz kommen.

Huaweis eigenes Betriebssystem kommt

Dass Huawei ein eigenes Betriebssystem veröffentlichen wird, ist bereits bestätigt. Richard Yu, Leiter der Mobilsparte von Huawei, hatte im März in einer öffentlichen Wechat-Gruppe erste Details zum eigenen OS verraten. Dies soll die Form eines einheitlichen Betriebssystems haben und daher nicht nur auf Smartphones, sondern auch auf Computern, Wearables, Autos und Fernsehern laufen. In Hongkong könnte das OS nicht Ark, sondern Hongmeng heißen.

Fazit

Google, Microsoft, Intel und weitere amerikanische Unternehmen haben ihre Geschäftsbeziehungen zu Huawei bereits beendet. Alle anderen Firmen haben noch bis zum 19. August Zeit, ihre Verbindung zum chinesischen Telekommunikationskonzern zu kappen – es sei denn, Trump findet noch eine Lösung für seinen Handelskonflikt mit China.

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Kommentare  
cazzone
0 # cazzone 03.06.2019, 20:55 Uhr
Sollte das neue Betriebssystem komplett in deutscher Sprache sein und man damit nicht viele Kompromisse eingehen (zB Anfangs kein voice assistant etc), würde ich sofort darauf zugreifen. Einerseits weil Konkurrenz gut für den Markt ist, andererseits um Google nicht noch mächtiger zu machen, aber vor allem (und ich hoffe Millionen von Nutzern sehen das ebenso) um Trump zu zeigen, dass er einen grossen Fehler macht (und ein idiot ist) :-)
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