Intel: Sicherheitsexperten entdecken neue Lücke in Prozessoren

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Erst Spectre und Meltdown, jetzt SWAPGS: Intel kämpft weiter gegen Sicherheitslücken in seinen Prozessoren. Die Sicherheitsexperten von Bitdefender deckten Schwachstellen auf, über die Dritte durch den Einsatz von Malware Daten ausspähen können. Welche Prozessoren von Intel sind betroffen? Und sind die Daten von Usern noch in Gefahr?

Welche CPUs sind betroffen?

Bitdefender geht davon aus, dass alle Intel-Prozessoren ab der Ivy-Bridge-Generation die Schwachstelle aufweisen. Gleichzeitig schlossen die Sicherheitsexperten jedoch nicht aus, dass auch andere moderne CPUs betroffen sein könnten.

Wo liegt die Schwachstelle?

Die Schwachstelle bei SWAPGS liegt in der spekulativen Codeausführung (Speculative Execution). Das Verfahren sorgt dafür, dass der Prozessor Befehle möglichst schnell ausführen kann. Dazu bearbeitet dieser eingehende Befehle nicht in der Reihenfolge ihres Eingangs. Stattdessen ordnet er die Befehle in einem geschützten Speicherbereich so, dass er sie besonders schnell bearbeiten kann. Dabei hält das Verfahren mehrere Varianten von Daten parallel im Speicher. Das heißt: Unter den Daten können sich auch sensible Daten von Usern befinden. Es ist daher möglich, dass Dritte über das Einspielen von Malware an Passwörter von Nutzern kommen.

So haben Microsoft und Intel die Lücke gestopft

Nachdem Bitdefender die Lücke entdeckt hatte, haben die Sicherheitsexperten zunächst Intel kontaktiert. Zusammen haben sie eine Lösung erarbeitet, wie sie die Schwachstelle beseitigen können. Sie kamen zu dem Schluss, dass ein Software-Update die Lücke schließen kann. Dafür kontaktierten sie Microsoft. Zusammen haben sie dann Patches entwickelt. Dabei schlossen Microsoft und Intel die Lücke bei den Prozessoren bereits letzten Monat. Sie informierten die Öffentlichkeit jedoch erst jetzt über die Schwachstelle. Das war notwendig, um Nutzer zu schützen. Denn: Dritte hätten die Schwachstelle einfach für einen Angriff nutzen können.

Fazit

Microsoft ließ wissen, dass die Sicherheitsupdates Komponenten enthalten, die die Schwachstelle SWAPGS beseitigen. Der Konzern liefere die Updates seit dem 09. Juli aus. User müssen keine Microcodeupdates mehr durchführen.

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