Kryptowährung: Steht „Gram“ vor Markteintritt?

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2018 sammelte Telegram viel Geld für seinen Token „Gram“ ein. Dann wurde es lange still um die Kryptowährung. Jetzt berichtet die New York Times: Gram soll bis Ende Oktober starten. Das sollen 3 der Investoren von Telegram verraten haben. Wer hat in die digitale Währung investiert? Und wie soll Gram funktionieren?

Mit 1,7 Milliarden Dollar zum Coin

Um seine Kryptowährung zu finanzieren, sammelte Telegram 2018 rund 1,7 Milliarden US-Dollar von verschiedenen Investoren ein. Das Unternehmen wandte sich dabei bewusst nicht an private Anleger, sondern ausschließlich an große Investoren. Sequoia, Benchmark, Lightspeed Capital und Kleiner Perkins Caufield & Byers sehen in dem Token Potenzial und beteiligten sich. Sie kauften den Gegenwert der Kryptowährung, ohne dass diese überhaupt am Markt existiert. Das nennt sich Initial Coin Offering (ICO).

Und: Einige Investoren haben sich verpflichtet, ihre Token über einen bestimmten Zeitraum zu behalten. Die Gegenleistung: Telegram versprach seinen Investoren, Gram bis zum 31. Oktober 2019 zur Verfügung zu stellen. Passiert das nicht, erhalten sie den vollen Investitionsbetrag zurück.

Diese Investoren lehnten eine Beteiligung an Gram ab

Die Investition in eine Kryptowährung ist ein großes Risiko. Zu viele Währungen am Markt haben sich als Flop erwiesen. Anlegern wie Greylock Partners, Andreessen Horowitz und Union Square Ventures war Gram daher zu unsicher. Sie haben ein Angebot von Telegram abgelehnt.

So soll Gram funktionieren

Telegram gab bisher bekannt: Gram soll ähnlich wie Bitcoin funktionieren. Dabei sollen die Token über ein dezentrales Netzwerk gehandelt und verwaltet werden. Das heißt: Niemand – Telegram eingeschlossen – kann kontrollieren, wer wohin wie viel zahlt. Unklar ist, wie viel Münzen Telegram ausgeben will und welchen Wert diese haben sollen. Klar ist nur: Telegram will den Wert der Währung nicht an eine harte Währung koppeln, um sie stabil zu halten.

Das Unternehmen will seine Währung in das Telegram Open Network (TON) einbetten. Es will darin umfangreiche Dienste anbieten. In der Praxis sollen User so Produkte und Dienstleistungen über Telegram kaufen können.

Fazit

Facebook ist mit Libra bereits in den Fokus der Aufsichtsbehörden gerückt. Das könnte auch Telegram passieren. Denn: Die USA will kleinere Projekte für Kryptowährungen stoppen oder zumindest auf Verstöße gegen das Wertpapiergesetz überprüfen. Was Telegram helfen könnte: Das Unternehmen sitzt nicht in den USA, sondern an wechselnden Orten.

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