Apple Keynote: Das neue iPad 3, iOS 5.1 und Apps wurden mit Spannung erwartet

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Pünktlich um 19.00 Uhr begann die Pressekonferenz in San Francisco am 07.03.2012 und nach einer Verheißungsvollen Einladung erwarteten alle Besucher gespannt die Vorstellung des Nachfolgers des iPad 2, um dessen Namen sich viele Diskussionen drehten.

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Apples neues Schlachtschiff auf dem Tablet-Markt: das neue iPad

Nachdem die aktuellen Verkaufszahlen vieler Apple-Produkte von CEO Tim Cook bekannt gegeben wurden und er zudem ein neues Apple TV, das ab nächster Woche erhältlich sein wird, ankündigte, kam er zum eigentlichen Höhepunkt der Keynote. Nach etwas mehr als 2 Jahren, nachdem das erste iPad das Licht der Welt erblickte, soll der neue Tablet aus dem Hause Apple die Marktvorherrschaft weiter ausbauen. Um 19.26 Uhr unserer Zeit wurde das neue iPad offiziell aber noch namenlos vorgestellt. Es rankten sich bereits im Vorfeld viele Mythen und Spekulationen um die Hardware des Gerätes. Der Name des neuen iPad ist tatsächlich - the new iPad.

So wird "the new iPad" wie von vielen vermutet von einem Quad-Core-Prozessor namens A5X (statt eines spekuliertem A6) angetrieben, um genügend Rechenpower zu gewährleisten, damit neu programmierte Apps auf dem ebenfalls vermuteten Retina-Display mit einer Auflösung von 2048 x 1536, also 3,1 Millionen Pixel auch flüssig laufen. Es ist also nun auch möglich, Inhalte in HD-Qualität auf dem Tablet darzustellen, was im Vorfeld bereits heiß diskutiert wurde, da es einige Hinweise auf diese Neuerung gab, die nun mit dem Retina-Display bestätigt wurden. Dieser enorm hoch auflösende Touchscreen sitzt laut Cook in einem 9,4 Millimeter dünnen und 635 Gramm schweren Gehäuse, das in schwarz und weiß erhältlich sein wird.

Die Kamera des iPad soll über 5 Megapixel verfügen und damit deutlich besser als die bisherigen Apple-Tablets für Fotos und Filme geeignet sein. Die iSight genannte Kamera auf der Vorderseite ist sogar in der Lage, in 1080p, also Full-HD-Videos, aufzunehmen.

Weitere Aspekte der Hardware richten sich nach der Art des iPad-Modells. Die Modell unterscheiden  sich vor allem im integrierten Speicher und der WiFi- bzw. LTE-Technologie. Entgegen den Erwartungen wird es keine günstigere 8-GB-Variante geben, obwohl dies zu dem Trend des Ausbaus des Cloud-Services durchaus gepasst hätte.

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LTE wird von nun an auch vom Tablet-Segment Apples unterstützt, wobei dieses Feature eigentlich schon im letzten Jahr unter der Vorstellung des vermeintlichen iPhone 5 Einzug in Apples Elektronik finden sollte. Das iPad ist jedenfalls für die neue Datenübertragungstechnik gerüstet und bietet einen deutlichen Geschwindigkeitsvorteil im Vergleich zur Konkurrenz. Trotz der technischen Neuerungen wird die Batterielaufzeit 10 Stunden und sogar 9 Stunden mit LTE-Verbindung betragen, obwohl diese Daten vor weiteren Tests noch mit Vorsicht zu genießen sind.

Die Software-Neuerungen des iPad 3: iOS 5,1 und neue Apps

Das neuen Betriebssystem iOS 5.1 der Apple-Produktpalette wurde bereits um 19.10 Uhr vorgestellt und somit mehrere Tage früher als bislang spekuliert wurde. Nutzer der bisherigen Geräte um iPhone und iPad 2 profitieren also bereits heute von dieser Keynote.  Zwei neue Applikation wurden ebenfalls wie bei den letzten Keynotes vorgestellt. Diesmal handelt es sich um die Apps Infinity Blade: Dungeons, ein sehr gut aussehendes Spiel, und um iPhoto, das es bereits schon gab, aber noch nicht auf dem iPad. Die bereits bekannten Apps iWorks, Garage Band  und iMovie dienten der Veranschaulichung der Qualität und Performance des neuen Gerätes.

Ebenso ist neu, dass es eine Diktierfunktion in den Sprachen Englisch, Französisch, Deutsch und Japanisch möglich machen soll, ohne Nutzung der virtuellen Tastatur Texte zu erstellen. Alle aktuellen Apps seien zudem bereits auf das neue Display aktualisiert worden, sodass diese graphisch in neuem und hochauflösendem Gewandt erscheinen.

Als Verkaufsstart (auch in Deutschland) ist offiziell der 16.03.2012 geplant, doch dies dürfte sich aufgrund von Produktionsengpässen gewöhnlich ein wenig verzögern. Doch bereits ab heute kann das neue iPad bestellt werden, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, es relativ schnell in den Händen halten zu können.

Die Preise pegeln sich ungefähr bei denen der Vorgängermodelle ein, sodass die WLAN-Vollausstattung-Version (64 GB) ca. 699 $ kosten soll und die günstigste WLAN-Variante (16 GB) nach wie vor mit beachtlichen 499 $ zu Buche schlägt. Wer bereits LTE nutzen möchte, zahlt zwischen 629 und 829 $ - ein stolzer Preis für nur schnelleren Datenfluss. Das iPad 2 soll hingegen weiterhin angeboten werden und dabei in jeder Variante 100 $ weniger kosten.

Fazit

Entgegen den Gerüchten, dass das neue iPad nur eine leicht modifizierte Variante des letzten iPads mit dem Namen iPad 2S oder iPad HD darstellen würde, präsentierte Tim Cook einen ausgereiften Tablet-PC mit neuer Hardware, neuen Leistungsressourcen und neuen Softwaremöglichkeiten, sodass Apple seiner Konkurrenz womöglich erneut einen Schritt voraus ist und dieses Gerät tatsächlich eine 3 hinter dem Namen verdient hätte, so nun aber einen ungewöhnlichen Namen trägt.

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