Gefühlte Unsicherheit: Angst der Verbraucher bei Internet-Nutzung steigt

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Die Hälfte der Deutschen braucht Unterstützung im Umgang mit Online-Angeboten. Zu diesem Ergebnis kommen das Bundesjustizministerium und der Verein „Deutschland sicher im Netz“ in ihrem jährlich erstellten Sicherheitsindex. Die Betroffenen wüssten zu wenig über mögliche Schutzmaßnahmen im Internet oder setzen diese nicht um. Die Macher der Studie fordern nun Aufklärungsarbeit.

Von Außenstehenden, Souveränen, Gutgläubigen und Fatalisten

Betrugsfälle, Phishing oder Cybermobbing – viele der 2000 Befragten wissen durchaus, welche Gefahren die Anbindung an die virtuelle Welt mit sich bringt. Zwar haben sie nicht mehr solcher Fälle wahrgenommen, als im Vorjahr. Die Angst allerdings ist gestiegen, vor allem beim Öffnen von E-Mail-Anhängen. Dabei unterscheidet der Sicherheitsindex vier verschiedene Nutzertypen. Großer Handlungsbedarf besteht bei den sogenannten „Außenstehenden“: Sie sind nur etwa 10 Stunden pro Woche im Netz und nutzen selten ein Smartphone. Weder über die Risiken noch über mögliche Sicherheitsvorkehrungen sind sie ausreichend informiert.

Optimismus und Pessimismus erhöhen die Risiken

Noch ängstlicher allerdings sind die „Fatalisten“: Zwar verbringen sie bis zu 20 Stunden wöchentlich im Netz, fühlen sich dort aber überfordert und kapitulieren. So kommt es, dass sie trotz der empfundenen Risiken auf sichere Passwörter oder Virenschutzprogramme verzichten. Zu sorglos gehen auch die „Gutgläubigen“ mit ihrer Hard- und Software um. Immerhin rund 30 Prozent der Befragten gehören zu dieser Gruppe. „Wird schon gut gehen“, denkt man hier, und hat beispielsweise wenig Bedenken beim Öffnen von Mailanhängen unbekannter Absender.

Auch Digital Natives gehen Risiken ein

Nur rund die Hälfte der Studienteilnehmer gehören zu den sogenannten „souveränen“ Usern. Sie fühlen sich im Netz zu Hause, surfen bis zu 40 Stunden pro Woche. Die „Antreiber“ unter ihnen nutzen auch neueste Programme und Möglichkeiten, sobald sie auf den Markt kommen. Das kann auch gefährlich sein. „Bedachtsame“ User dagegen legen besonderen Wert auf Sicherheit und verzichten aus diesem Grund auch auf einige Angebote.
Vor allem diese Gruppe wird im Sicherheitsindex 2018 als Vorbild für andere Internetnutzer angesehen.

Fazit:

Das Unsicherheitsgefühl deutscher Verbraucher beim Surfen im Internet wächst. Gleichzeitig wissen vor allem ältere User nicht, wie sie Risiken vermeiden können. Um einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Angeboten zu erreichen, sind weitere Bildungs- und Aufklärungsprogramme nötig.

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