Not so smart: Gestohlene GPS-Tracker führen zu Tech-Dieben

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Zwei Einbrecher im Silikon Valley hatten nur wenige Stunden Zeit, sich an ihrer Beute zu freuen. Denn bei ihrem Einbruch in das Lager eines IT-Herstellers nahmen sie versehentlich rund einhundert GPS-Tracker mit. Eigentlich sollen mithilfe solcher Geräte Warenlieferungen rund um den Globus verfolgt werden. In diesem Fall führten die Tracker die Polizei sicher und zuverlässig zu den Dieben und ihrem Versteck.

Einbrecher klauen Geräte zum Diebstahlschutz

Eine bessere Werbung hätte sich der IT-Hersteller Roambee aus dem kalifornischen Santa Clara gar nicht ausdenken können. Bei einem Einbruch verschwinden Geräte im Wert von mehreren tausend Dollar. Der Schreck ist groß – aber nur solange, bis die Angestellten merken, dass auch GPS-Tracker entwendet worden sind. Denn für die smarten Geräte beginnt nun ein Routineeinsatz. Normalerweise werden sie zum Beispiel in Bananenkisten gepackt, so dass Transportgut an jedem beliebigen Punkt der Welt geortet werden kann. Diesmal zeigen sie an, wo die Diebe gerade unterwegs sind.

Eine verhängnisvolle Verwechslung

Wahrscheinlich haben die Täter nicht genau hingesehen. Die Tracker ähneln Handy-Ladegeräten oder Power Banks, die auf dem Schwarzmarkt gut verkäuflich sind. Und auch sonst lassen es die Diebe an Sorgfalt mangeln. Während des Einbruchs bedienen sie sich aus dem firmeneigenen Kühlschrank. Dabei zieht sich einer von ihnen eine Schnittverletzung zu. Die Polizei findet deshalb nicht nur Fingerabdrücke, sondern auch Blutspuren, die später als Beweis dienen.

Erfolgsstory könnte Nachfrage ankurbeln

Die Beamten verwenden nun einfach die Herstellersoftware zum Orten der Tracker. Den Großteil ihrer Beute haben die Einbrecher inzwischen in ein Lagerhaus gebracht, zusammen mit weiterem Diebesgut. Die genaue Position lässt sich mit dem Ortungsprogramm problemlos ablesen. Außerdem sieht die Polizei, dass zwei Personen mit je einem der GPS-Geräte in der San Francisco Bay Area unterwegs sind. Es handelt sich um die Täter, die dank der Tracker nicht einmal sechs Stunden nach ihrem Einbruch festgenommen werden können. Neben dem missglückten Einbruch bei Roambee werden ihnen später noch weitere Straftaten zur Last gelegt.

Fazit

Dass GPS-Tracker beim Wiederfinden gestohlener Ware helfen können, hat Roambee anschaulich bewiesen. Für den Hersteller sicher ein Vertrauensgewinn, der das Geschäft fördern könnte. Die festgenommenen Einbrecher dagegen sollten künftig genauer darauf achten, welche Geräte sie mitnehmen.

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