Cybercrime: Viele Unternehmen unzureichend gesichert

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Behörden, Regierung und Unternehmen: Immer wieder dringen Hacker in interne Systeme ein und nehmen dort sensible Informationen mit. Viele deutsche Firmen sind dabei nur unzureichend gegen Angriffe gesichert. Zu dieser Einschätzung kommt die Zentralstelle Cybercrime Bayern (ZCB). Was bemängelt die ZCB? Und welche Art von Angriffen registriert die Stelle besonders oft?

Das macht die ZCB

Die ZCB bearbeitet Cybercrime-Verfahren in Bayern. Sie ermittelt zum Beispiel zu Fake-Onlineshops, Kinderpornografie und dem Handel mit Drogen und Waffen im Darknet. Seit August letzten Jahres bekämpft die ZCB auch Hackerangriffe auf Unternehmen und Behörden. Die Einrichtung ist an die Generalstaatsanwaltschaft Bamberg angeschlossen. Um Unternehmen für Cybercrime zu sensibilisieren, hält die ZCB regelmäßig Vorträge. Darin wollen sie zeigen, dass Firmen einen Angriff auf ihre IT nur verhindern können, wenn sie sich entsprechend schützen.

So schätzt die ZCB die Sicherheit von Unternehmen ein

Die ZCB sieht bei der Sicherheit deutscher Unternehmen Handlungsbedarf. Denn: Viele Unternehmen seien nicht ausreichend gegen Angriffe geschützt. Das liege zum einen an den Kosten, die entsprechende Maßnahmen mitbringen. Viele Unternehmen seien nicht bereit, hier zu investieren. Zum anderen wissen viele Unternehmen nicht, dass sie gefährdet sind.

Diese Gefahren sieht die ZCB

Die ZCB erklärt, dass Angriffe auf Unternehmen und Behörden in verschiedenen Formen vorkommen. Besonders oft würden dabei jedoch Trojaner vorkommen, die heimlich im Hintergrund Daten abgreifen oder Schadprogramme starten. Daneben sei Ransomware eine große Gefahr für Firmen und Einrichtungen. Diese lässt sie nicht mehr auf ihre eigenen Daten zugreifen. Nur gegen Zahlung eines Lösegeldes wollen die Angreifer die Daten wieder freigeben.

So viele Fälle hat die ZCB 2018 bearbeitet

In 2016 hat die ZCB 1.545 Fälle von Kriminalität im Internet bearbeitet. Im Jahr darauf lag die Zahl dann bei 2.081 Fällen. 2018 kam die Einrichtung auf rund 5.000 Verfahren. Ob Cybercrime heute weiter verbreitet ist, lässt sich jedoch nicht sagen. Denn: Die ZCB hat sich seit ihrem Start stark vergrößert, so dass sie auch mehr Fälle bearbeiten kann.

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